Solidarität eines Auslands-Österreichers mit Ungarn zu Zeiten der Corona-Krise

Screenshot youtube

Sowjetische Truppen haben zu einem Angriff angesetzt, (um) die gesetzmäßige ungarische demokratische Regierung zu stürzen. Unsere Truppen stehen im Kampf. Die Regierung ist auf ihrem Platz.

(Imre Nagy, 1956)

Seit 1992 lebe ich als Auslandsösterreicher in Ungarn. Seither hat sich mein Leben grundlegend verändert: Aus einem hass-erfüllten ex-linken „Gut“-Menschen ist ein glücklicher, sinnerfüllter Mensch geworden. Dafür danke ich Ungarn, seinen Menschen, meiner ungarischen Familie und auch der ungarischen Regierung sehr!

Deshalb schreibe ich diesen Artikel, auch wenn ich dafür in Österreich wieder gehasst und ausgegrenzt werde: Mit Bedauern, Zorn und Schmerz erlebe ich die jahrzehntelange westliche links-nihilistische Medien-Hass-Lügen-Propaganda (v.a. des ORF) gegen meine Wahlheimat Ungarn und gegen andere mittel-osteuropäische Länder. Sie wird bald ein Ende haben…

Hinter dieser Lügenkampagne verstecken sich links-nihilistische Ost-Rassismen. Die jetzige Welle an manipulativer, bösartiger Desinformation zum Corona-Notstandsgesetz ist ein blinder, letzter Hass-Ausbruch links-nihilistischer Journaille- und Polit-„Eliten“, um eine krypto-faschistische Pogromstimmung gegen östliche EU-Mitgliedsländer aufrecht zu erhalten, die jetzt in sich zusammenbricht.

Der psychologische Grund dahinter: Die Hass-Fake-News-Prediger haben erkannt, dass Orbán recht behalten hat:

Wir wissen von de Gaulle, dass die Hoffnungslosigkeit Hass gebiert. Jedem der Sätze der oppositionellen Parteien entströmt Hass. Es wird keinen Mangel an Niederträchtigkeit, persönlichen Angriffen und an Heuchelei geben.“ (Orban: „Rede zur Lage der ungarischen Nation“, 18.2.2018)

1.) In der Flüchtlings-Krise:

Der Westen fällt, während Europa nicht einmal bemerkt, dass es besetzt wird. … Anscheinend haben sich die Entwicklungsrichtungen (von) West- und Mitteleuropa getrennt. … In Westeuropa sind die alten, großen europäischen Nationen zu Einwanderungsländern geworden.“ (Viktor Orbán: „Rede zur Lage der Nation”, 18.2.2018)

2.) Im Beharren auf den Nationalstaat:

Wir wollen starke Nationalstaaten, und wir wollen starke Führer an der Spitze Europas sehen. Wir haben die Migranteninvasion an den Südgrenzen Ungarns aufgehalten, … wir werden den Niedergang Europas aufhalten.“ (Orbán: „Rede zum Nationalfeiertag“ 15.3.2019 – DieWelt)

3.) In der Kritik am internationalen Finanzsystem, am Globalismus:

Der IWF ist eine Krähe, die keiner anderen ein Auge aushackt.“ (Orbán, 2013 – DerTagesspiegel)

Wenn in Ungarn etwas geschieht, das die Interessen der Großmächte, der großen Firmen oder großer Menschen verletzt, dann springt das Europäische Parlament als erster und greift Ungarn an.“ (Orban 7.12.2017) – „Die Herren der globalistischen Politik (…) verkündeten: Wenn in irgendeinem Land nicht die Liberalen die Wahlen gewinnen, dann gibt es dort keine Demokratie mehr. Sie verkünden, dass das Volk eine Gefahr für die Demokratie darstellt.“ (Orban : „Rede zur Lage der Nation“)

4.) In der Kritik am undemokratischen, nihilistischen Zustands der West-EU-Eliten:

«Die Nihilisten (Juncker, Verhofstadt, Schulz) sind in der Gesellschaft in der Minderheit, aber die europäische Elite haben sie schon lange okkupiert.“ (Orbán, NZZ 2016)

Aus Brüssel wurden nur Kolonien verwaltet, aber wir waren weder Kolonie noch waren wir Kolonisatoren. Wir haben niemandem die Heimat weggenommen, aber wir werden unsere auch nicht verschenken.“ (Orban-Rede, 23.10.2018)

Diejenigen beschuldigen Ungarn, die die westliche Demokratie geerbt haben, die keine persönlichen Opfer eingehen mussten für die Freiheit. Und jetzt wollen Sie die antikommunistischen Freiheitskämpfer des demokratischen Widerstandes verurteilen.“ (Orban)

5.) In der Ablehnung des Multikulturalismus und im Bezug auf das christliche Europa:

Ich stelle nicht das Recht der anderen in Frage, sich ihres Multikulturalismus zu erfreuen. Aber Ungarn folgt West- und Mitteleuropa da nicht. Unsere Verfassung beschreibt das Christentum als eine Kraft, die die Nation stärkt.“ (Orban-Interview Süddeutsche, 2019)

6.) In der Ablehnung der Political-Correctness, jener orwell’schen Meinungsdiktatur im Westen.

Wer das Denksystem der politischen Korrektheit in Frage stellt, kann ihnen zufolge kein Demokrat sein. Aber so wird die Gedanken- und Meinungsfreiheit verletzt. Ich dagegen, als Illiberaler, verteidige die Freiheit des Wortes. Ich weiß, dass das in den westlichen Hauptstädten merkwürdig klingt. Aber hier im Herzen Mitteleuropas denken alle so.“ (Orban-Interview, s.o.)

6.) Mit seinem wert-konservativen Weltbild:

Ich glaube an die einfachen Dinge. An die Arbeit, an die Familie und an die Heimat. Ich glaube daran, dass … wir Ungarn dann eine Zukunft besitzen, wenn wir Ungarn bleiben. Wir pflegen unsere Sprache, verteidigen unsere ungarische und christliche Kultur, bewahren die Unabhängigkeit und die Freiheit Ungarns.” (Orbán: „Rede zur Lage der ungarischen Nation“, 18.2.2018)

Niemand will ‚Genderologen‘ anstellen, infolgedessen braucht man auch keine auszubilden.“ (stellvertretender ungarischer Ministerpräsident Semyen) (ORF)

AUFRUF

Als Auslandsösterreicher bin ich froh darüber, dass ich die jetzige Corona-Krise an der Seite der ungarischen Menschen überstehen werde. Ich vertraue auf die Kraft in der ungarischen und osteuropäischen Mentalität des solidarischen „Zusammenhaltens“. Ich habe diese bei jeder Hochwasserkatastrophe, jeden Silvester beim national-verbindenden Singen der ungarischen National-Hymne erlebt.

In West-Europa bricht ohne osteuropäische Pfleger, Erntehelfer, Arbeiter das Gesundheitssystem, die Wirtschaft zusammen. Rumänische Pflegekräfte werden mit Sondermaschinen nach Wien eingeflogen, auf den Feldern verfault die Ernte, die burgenländische Wirtschaft steht ohne den Fleiß osteuropäischer Menschen vor dem Kollaps, ungarische Angestellte wurden von österr. Hoteliers auf die Straße gesetzt.

Mein Appell an die zurückgekehrten Auslandsungarn:

Stellt von nun an alle eure Kraft in den Dienst für Ungarn! Vertraut auf eure Heimat, die auf gewartet hat! Erst wenn man selbst in Sicherheit ist, kann man anderen helfen.

An die ungarische Regierung:

Halten Sie Rückkehrer nachhaltig im Land! Strukturieren sie Wirtschaft um und schaffen Sie so neue Arbeitsplätze! Unterstützen Sie die jetzt im Ausland arbeitslos gewordenen Rückkehrer mit rechtlicher Hilfe ausländischer Botschaften, damit jene von den ausländischen Arbeitgebern auch ihr Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommen!

An alle Menschen in Ungarn:

Ignorieren wir die westliche Hass-Lügenpropaganda! Denn „Jedes Wunder dauert drei Tage.“ (ungarisches Sprichwort) – Ungarn ist ein demokratischer Staat, in dem selbstverständlich auch die Rede- und Pressefreiheit gewährt ist. – Ich fühle mich hier in Ungarn frei, nicht so aber im Westen, wo durch die Political-Correctness ein Klima der Angst, Zensur und des Schweigens herrscht. In Österreich bekommt man überwiegend nicht einmal die Stelle eines Schuldirektors ohne Polit-Parteibuch… In der westlichen Mainstream-Presse erhält man nur eine vorgefertigte Meinung, die von allen anderen Medien dann abgeschrieben wird.

Am Ende der Krise wird sich zeigen: „Vor 27 Jahren glaubten wir, dass Europa unsere Zukunft ist. Im Augenblick sind wir es, die Europas Zukunft sind.“ (Orban)

Legen wir unser aller Schicksal in das Vertrauen auf Ungarn.

Herr, segne den Ungarn … Beschütze ihn mit deiner Hand, wenn er gegen sein Feind kämpft. Jene, die das Schicksal nicht verschont: Schenke ihnen eine bessere Zeit.Denn dies Volk hat schon genug gebüßt für Vergangenes und Kommendes.“ (ungarischer Nationalhymnus)

Unsere Vorfahren haben sehr richtig gesagt: ’Ein feiges Volk besitzt keine Heimat‘. (…) Doch am Ende haben immer wir gesiegt. Wir haben den Sultan mit seinen Janitscharen nach Hause geschickt, den habsburgischen Kaiser mit seinen Soldaten, die Sowjets mit ihren Genossen, und jetzt schicken wir auch Onkel Gyuri (Soros) zusammen mit seinem Netzwerk nach Hause. (Orban: „Rede zur Lage der Nation“)

Legen wir unser Schicksal in das Vertrauen auf Leben und Tod:

Menschen stehen und warten, das Leben bringt und geht, der Tod kommt und nimmt.“ (ungar. Sprichwort) Denn „es gibt Schlimmeres als das Leiden und den Tod… Schlimmer ist es, seine Selbstachtung zu verlieren.“ (Sandor Marai, 1900-1989)

An alle Menschen und Völker:

Halten wir aber alle auch jetzt in Europa und der Welt zusammen! Auch wenn diese EU kläglich gescheitert ist…

An die ungarische Hass-Linke-Opposition:

Boykottieren sie nicht mehr die ungarische Regierung, verleumden Sie sie nicht mehr! „Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört nur durch Liebe auf.“ (Buddha)

Und noch wichtiger: Legen wir unser aller Schicksal in das Vertrauen auf Gott.

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ (der deutsche Pfarrer Bonhöeffer aus NS-Gestapo-Folterhaft, 1944)

In Dankbarkeit, Mut und Zuversicht…

Ihr / Euer Elmar Forster

P.s.:

1.) So manipuliert der ORF seine Berichterstattung gegen Ungarn:

https://www.orf-watch.at/Kritik/2020/03/2755

https://www.orf-watch.at/Kritik/2020/03/2746

2.) „Warum die Orbanisierung aus dem Osten kommt.“ (Forster)

https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/warum-die-orban-isierung-aus-dem-osten-kommt-46829

3.) „Nachhilfe für Juncker: Freiheit aus dem Osten“ (Forster)

.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.