Preisverleihung des Claas Relotius Preises

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Den Claas Relotius Preis 2019 erhält die ARD

Begründung: Die ARD und insbesondere die Tagesschau schaffte es besonders häufig Fakten mit dem richtigen Touch zu verdrehen oder ganz zu verschweigen. Gute Beispiele sind die Berichterstattung zur Skripal-Affäre, aber auch die gestrige Headline 

hat uns bewogen den diesjährigen Claas Relotius Preis an die Mitarbeiter der ARD Tagesschau sowie ARD “Faktenfinder” Patrick Gensing zu vergeben. Herzlichen Glückwunsch.

Die Verleihung des Claas Relotius Preises findet am Kampf und Feiertag der Arbeiterklasse, bei schlechtem Wetter vor der Scheißhaustür des Invalidenturmes statt. Bei schönem Wetter alternativ auch im Garten vor Norbis Eimer. Der Preisträger erhält die Berechtigung mit dem “Claas-Relotius-Preis für kreative Berichterstattung”, verliehen durch Invalidenturm, zu tun was er will.

Unser Preisträger hat übrigens am 8.5. nachgelegt und folgendes verzapft:

Eine Untersuchung der Social-Media-Analysefirma Alto in Zusammenarbeit mit Reportern von NDR und WDR hat ergeben, dass unter den am häufigsten geteilten Webseiten im Zusammenhang mit politischen Diskussionen im Internet zahlreiche Portale auftauchen, die tendenziös berichten und zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten. Diese Webseiten werden teilweise deutlich häufiger verbreitet als klassische Nachrichtenseiten großer Medienhäuser.

So landen unter den 15 am häufigsten geteilten Seiten im dreimonatigen Beobachtungszeitraum auch Seiten wie “Journalistenwatch”, “Tichys Einblick”, “Anonymous News” oder “Epoch Times” – neben klassischen Nachrichtenseiten wie “Die Welt”, tagesschau.de und “Spiegel Online” .

Die Kommentarfunktion wurde schnell abgeschaltet, weil überwiegend Kritik zur Berichterstattung der Tagesschau geäußert wurde. Ein Leser kommentierte zum Beispiel:

Also wer das behauptet, hat von Meinungs- und Pressefreiheit überhaupt nichts verstanden. Ich bin ein ganz normaler, kritischer Leser kenne diese Seite als ausgesprochen seriös. Es werden nur, im Unterschied zu manch anderen Seiten, die sich als das Maß aller Dinge sehen, eben auch ein paar unbequeme Wahrheiten dargelegt, die auf den öffentlich-rechtlichen Portalen gezielt verschleiert werden. Wenn das bereits “rechts” ist, dann ist alles andere linker populismus und in keiner Weise zu rechtfertigen. Diese Bemerkung zeigt außerdem deutlich, dass von den öffentlich-rechtlichen alles radikal bekämpft werden muss, was nicht ganz links außen steht und der Wähler/Bürger möglichst von seriösen Seiten ferngehalten werden soll. Eine derartige Situation gabe es bereits zu beginn des 20. Jahrhundert. Wer schlau ist und etwas über Hintergründe erfahren möchte und Statistiken in ungeschönter Form lesen möchte, sollte sich besser von den ÖR abwenden um seinen Horizont zu erweitern.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Oder doch:

Ab sofort können Vorschläge für die Preisträger 2020 gemacht werden.

Bitte begründet Eure Vorschläge, die ich bis 20.4. 2020 sammeln werde. Ein erster Vorschlag liegt bereits vor, es handelt sich um Claus Kleber vom ZDF und seine innovative Kriegsberichterstattung am 4.April 2019. Aber das Jahr hat ja erst begonnen…

Das waren die Kandidaten für den Claas Relotius Preis 2019

7.Januar 2019 – In der engeren Wahl sind der Namensgeber Claas Relotius, Robert Menasse sowie die ARD Tagesschau und “ARD-Faktenfinder” Patrick Gensing. Auch der Präsident des deutschen Journalisten Verbandes Prof. Dr. Frank Überall ist ein guter Tipp. Wegen der Parität dann noch Anja Reschke. Markus Decker für die “Grauzone” ist ein heißer Favorit. Auch Walter Wüllenweber wurde erwähnt, sein im SAT1 Frühstücksfernsehen beworbenes Buch scheint ziemlich weit von der Realität entfernt zu sein. Weitere Vorschläge sind durchaus erwünscht und können via Kommentar bis 20. April 2019 eingebracht werden. Bitte begründet eure Vorschläge.

Die Kriterien

  • Fakten müssen an das gewünschte Endprodukt angepasst worden sein
  • möglichst systemnahe Berichterstattung
  • breites Publikum

Die Preisverleihung

Die Verleihung des Claas Relotius Preises findet am Kampf und Feiertag der Arbeiterklasse, bei schlechtem Wetter vor der Scheißhaustür des Invalidenturmes statt. Bei schönem Wetter alternativ auch im Garten vor Norbis Eimer. Der Preisträger erhält die Berechtigung mit dem “Claas-Relotius-Preis für kreative Berichterstattung”, verliehen durch Invalidenturm, zu tun was er will.

Sonderpreis?

Des weiteren überdenken wir gerade, ob wir noch einen Sonderpreis für besonders geschmacklose Berichterstattung auflegen sollten. Aktueller Grund die Frankfurter Rundschau – : Huch, da haben diese Schlingel von @fr doch ganz schnell den Beitrag überarbeitet und den Tweet gelöscht, angeblich weil vielleicht doch kein Kantholz verwendet wurde…

Dumm nur, es gibt einen Screenshot:

Der SPD gebührt ebenfalls ein Sonderpreis für gelebte Demokratie und gelungene Erpressung. 

Desweiteren erhielten folgende Juroren angesehener Medienpreisverleihungen

bereits den Sonderpreis für Inkompetenz. Die gedruckte Verleihungsurkunde können die genannten bei Bedarf bei Invalidenturm anfordern.

In den Jurys saßen unter anderem:
Gehard Fürst (Bischof)
Tina Hassel (ARD)
Brigitte Huber (Chefredakteurin, Brigitte)
Claus Kleber (ZDF)
Friedrich Küppersbusch (TV-Produzent)
Markus Lanz (Moderator)
Caren Miosga (ARD),
Ines Pohl (Chefredakteurin, Deutsche Welle)
Evelyn Roll (Journalistin, Autorin)
Theo Sommer
Jörg Thadeusz (Moderator, WDR)
Ulrich Wickert (Stifter)

Die Liste ließe sich erheblich verlängern, und wir sind für weitere Vorschläge offen.

P.S.

Da einige fragten warum Invalidenturm auf die Idee kam den Claas Relotius Preis ins Leben zu rufen. 

Anbei die Framing Anleitung der ARD. Man könnte eigentlich nur noch kotzen. Zumindest sollte das Werk ein Anlaß sein mal die Finanzierung der öffentlich rechtlichen auf den Prüfstand zu stellen.

4 Kommentare

  1. Gute Auswahl. Ich bin für Claas Relotius. Begründung: Durch sein Wirken hat er einem breiten Publikum verdeutlicht, wie verlogen “Qualitätspresse” in der heutigen Zeit operiert.

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