SPD erpresst Tichys Einblick

geralt (CC0), Pixabay

Pressefreiheit ist die Freiheit sehr reicher Personen oder Organisationen

Am 4.2.2019 veröffentlichte Tichys Einblick einen Beitrag über die medialen Verflechtungen der SPD welche über das Redaktionsnetzwerk Deutschland in mehr als 50 Tageszeitungen mit mehr als 7 Millionen Lesern Einfluß nimmt. 

Grund für diese Veröffentlichung war unter anderem in der vergangenen Woche der folgende Text, der in fast allen der von der SPD-Holding geführten Madsack Mediengruppe via RND nachgedruckt wurde. Im Beitrag geht es um den Besuch von Henryk M. Broder bei der Bundestagsfraktion der AfD, sowie das Foto mit Alice Weidel und im Bericht heißt es:

„Als Medien in der Grauzone zum Rechtspopulismus gelten Kritikern schließlich „Tichys Einblick“, verantwortet von dem früheren „Wirtschaftswoche“-Chefredakteur Roland Tichy, das Magazin „Cicero“ und die „Neue Züricher Zeitung“. Die „Achse des Guten“ und die „Junge Freiheit“ haben die Grenze nach allgemeiner Einschätzung überschritten.“

In einer Demokratie würde man meinen, die SPD b.z.w. die Madsack Mediengruppe würde nun versuchen die Darstellung zu entschärfen, und dem Verfasser des Artikels die Leviten lesen, doch weit gefehlt. Offenbar ist nichts zu beschönigen und so drohte nun die Madsack Mediengruppe Tichys Einblick mit einer Prozesslawine, sollte der Beitrag nicht bis 14:00 Uhr von der Seite verschwunden sein.

Tichys Einblick twitterte dazu: Tichys Einblick verfügt nicht über die Ressourcen, um mit diesen machtvollen Gegner presserechtliche Auseinandersetzungen zu führen. 

Heute (8.2.) konkretisierte Tichys Einblick:

„Anfang der Woche berichteten wir über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), ein Beteiligungsunternehmen der SPD, dessen Beteiligung an der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG sowie deren zentrale Redaktion, das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), das neben den unternehmenseigenen Publikationen auch zahlreiche Tageszeitungen außerhalb der Verlagsgesellschaft mit Meldungen beliefert.

Dieser Artikel wurde in Folge einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG gelöscht, die zahlreiche Passagen als Verletzung ihres Unternehmenspersönlichkeitsrecht beanstandet und gerichtliche Schritte angedroht hatte. Wir haben daraufhin eine Unterlassungserklärung abgegeben und den Artikel sowie weitere Beiträge auf unserer Website und in den sozialen Medien entfernt.

Wir können und werden jene Äußerungen, zu deren Unterlassung wir uns verpflichtet haben, nicht wiederholen. Jedoch werden wir selbstverständlich weiter kritisch über die SPD, die DDVG und deren Beteiligungen berichten.“ – Roland Tichy, Chefredakteur Tichys Einblick

Erfreulicherweise gibt es Dienste wie archive.fo so dass das Werk noch in voller Schönheit bewundert werden kann. https://archive.fo/vFhqJ

Auch auf Twitter ist der Artikel noch verfügbar, er sollte fleißig weiter geteilt werden, um dieser undemokratischen SPD mal zu zeigen, dass mit Geld nicht alles abgewürgt werden kann. Und wo bitte bleibt der kollektive Aufschrei des Mainstreams und der Verfassungsschutz.

Markus Decker ist übrigens neben seiner journalistischen Tätigkeit auch ein “Experte” der Amadeu-Antonio Stiftung, welche dank Frau Franziska Giffey SPD über einem guten Zugang zu Steuergeldern verfügt. Ich meine dank seiner Expertise ist Markus Becker prädestiniert “Grauzonen des Rechtspopulismus” aus seiner links-faschistischen Komfortzone heraus präzise zu erkennen.

Aufgrund des fragwürdigen Umgangs mit Meinungs- und Pressefreiheit hat nun Gunter Weißgerber seine Mitgliedschaft bei der SPD beendet. https://www.weissgerber-freiheit.de/2019/02/07/das-maß-ist-voll-ich-trete-aus-der-spd-aus/ Der Beitrag ist lesenswert.

2 Kommentare

  1. Gerald, die SPD hat mehr als 10500 Beteiligungen an Unternehmen und bezahlt nicht einen Centavo Steuern, weil sie kein Unternehmer ist. Panama Peper Deutschland!

    • Tja, das müssen dann andere als ich ausgraben. Wenn ich mir so vorstelle 10500 Bilanzen zu ziehen und auszuwerten, brr. Interessant ist ebenfalls das Lohnmodell für die Zeitungsausträger. Sehr sozial…
      Aber im Zusammenhang mit Medien sollte man die Funke Mediengruppe und Springer nicht vergessen, die Marktabdeckung der SPD ist im Vergleich dazu ja eher gering.
      Wenn dir nach Gruseln ist: https://www.kek-online.de/medienkonzentration/

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