Mir ist ein Samsung zugelaufen (nun ergänzt)…

Schnattchens Handyleichen – nur ein Teil des Leichenhaufens…

Das Gerät befand sich vordem in Schnatterinchens Besitz. Allerdings ist Schnatterinchen ein Tollpatsch, ihre Handys fallen nahezu regelmäßig herunter.

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Schnattchens Huawei funktioniert erstaunlicherweise noch halbwegs…

Das Samsung ist displaytechnisch tot. Ich bin gespannt, wie lange nun ihr von Norbi gespendetes Doogee x95 durchhält. Zu einer Samsung-Reparatur erhielt ich nach Aufstellung der Ersatzteilkosten nur die lakonische Auskunft “es hat keinen Sinn es zu reparieren”. Nun gut, damit ist es jetzt mein Schrott und ich werde versuchen die Ruine zu retten.

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Schnattchens Samsung Galaxy A7 1998
Samsung von vorne, nach dem letzten kleinen Einschlag in der Mitte des Displays will es nicht mehr, aber der Wecker klingelt fröhlich…

Ich habe also bei Amazon das billigste Ersatzdisplay* geordert, dazu noch ein Backcover und einen Ersatzakku für knapp 16€ inclusive Werkzeug*, weil ich das Ding eh aufmachen muss.  Eine Reparaturanleitung fand ich schon bei https://de.ifixit.com. Natürlich gäbe es auch ein Youtube Reparatur-Video in deutsch. Beide sagen, dass der Weg ins Handy von hinten beginnt. Damit war ein neues Backcover* für 10,90€ erforderlich. Das leicht gesplitterte Teil bekomme ich nämlich garantiert nicht wieder verwendbar herunter.

Auch eine Heißluftpistole* für knapp 16€ habe ich mir gegönnt. Die braucht man nämlich, um den Samsung Kleber zu lösen. Ich hatte erst kurz überlegt, ob ich das Handy einfach in der Backröhre ein wenig unter den Grill lege, habe aber dann das ganze als zu brutal verworfen.

Nun harre ich der Dinge die da anrollen. Danach berichte ich weiter über meinen ersten Versuch einen Displaywechsel bei einem Mobiltelefon durchzuführen…

Ich hätte das Ding backen sollen, Samsung ist in Bezug auf Kleber nämlich recht freigiebig gewesen. Sogar den Akku hatte man mit reichlich Kleister eingepappt. Man darf nicht zimperlich sein, wenn man den alten Akku versucht heraus zu hebeln. Ich dachte ich zerbreche das Handy, aber inzwischen habe ich den alten Akku raus und der neue versucht zu laden, was in einer Endlosschleife endete. Ladesymbol wird angezeigt, danach versucht Samsung zu starten. Zusammenbruch, dann wieder Startversuch…

Ich habe jetzt das neue Display erst mal abgestöpselt und versuche nun Strom auf den neuen Akku zu bekommen, in ein paar Stunden weiß ich, ob der Plan funktioniert hat. Das neue Billigdisplay aus China scheint zu funktionieren, den Touchscreen konnte ich natürlich noch nicht testen.

Meine Endlosschleife lag wohl an mangelhaftem Kontakt der Einschalttaste zu den Versorgungskontakten, da ich das ganze noch nicht verschraubt hatte, alles funktioniert nun und ich habe fertig…

Das Backcover und die Fettfinger…

Mein Fazit aus der ersten Handyreparatur: Traut Euch das selbst zu machen. Aber nehmt nicht irgend welche doppelseitigen 3M Klebestreifchen, die Euch zumindest mein billigster chinesischer Displayanbieter mit in die Tüte packt. Nehmt lieber einen anständigen Leim. Reinigen geht mit Brennspiritus sehr gut.

Ihr benötigt für einen Reparaturversuch eine Heißluftpistole, Leim, Spiritus, ein Tuch und ein neues Austauschdisplay. Akku habe ich, weil einmal offen auch gleich mit gewechselt, aber das ist optional. Das gesplitterte Backcover ging nach Erhitzung mit dem mitgelieferten “Werkzeug” erstaunlich heil ab. Auch den Rest habe ich mit dem “Werkzeugset” erledigen können…

*als Amazon-Partner verdiene ich an Ihren Einkäufen…

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Über Gerald Fontaine 866 Artikel
In Anlehnung an Annalenas Lebenslauf: Gerald wurde in Zittau geboren. Er studierte zunächst an der Polytechnischen Oberschule 10 Jahre lang den glorreichen Sieg der Oktoberrevolution und die Vorzüge der Diktatur des Proletariats...... steckbrief-fuer-das-publikum Ja, das isses. Informatiker mit polnisch zuerkanntem Doktortitel, sozial engagiert, Journalist, Politiker, Jurist, Wirtschaftskapitän. Wählt mich! Ich hab die Haare schön. Auch zu finden bei Publikum

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