Es reicht! Nun geht´s in den Widerstand…

piepste der dicke Hans. “Widerstand?” fragte Tod leicht konsterniert. “Was willst Du kleine dicke Maus schon ausrichten?” “Ha, gerade habe ich FFFF gegründet und werde Deutschland in den Blackout schicken” rief der dicke Hans enthusiastisch und ließ seine Vorderzähne blitzen. “FFFF was soll das denn sein?” fragte Tod leicht verwundert. “Na irgendwas mit “Freitage für fleissiges Futtern” piepste der dicke Hans, der FFFF ganz wichtig fand. Der dicke Hans hasste nämlich wegen ihrer Doppelmoral speziell Langstrecken-Luisa von den Grünen ganz besonders. Tod schüttelte nur betrübt den Kopf und murmelte sowas wie einmal mit Profis arbeiten…

Offler räusperte sich: “Ja, genial wie Du Heikos Regierungsflieger vor drei Jahren fleißig futternd geblackoutet hast” Offler grinste. Dann setzte er hinzu: “Allerdings ist viel mehr Nagearbeit erforderlich, um Deutschland in den Blackout zu schicken, aber ich hätte einen Vorschlag für Dich…

Der dicke Hans wirkte interessiert und so entwickelte Offler einen genialen Plan: “Wenn wir möglichst viele Menschen dazu bewegen können Freitags Fünfzehn Uhr ihre Waschmaschinen und Geschirrspüler zu zünden, geben wir dem ohnehin wackligen Netz den entscheidenden Schubs, das ganze könnten wir dann Fucking Fridays For Fifteen, also FFFF nennen.

FFFF” quietschte der dicke Hans begeistert, “endlich habe ich ein “F” mehr als die dumme Kuh!” Natürlich haben die Verschwörer dann gleich die Vereinsgründung angeleiert.  Der offizielle Vereinsname lautet nun, aufgrund eines Vorschlages vom dicken Geri, “Förderverein für finstere Freitage Fünfzehn Uhr”. Ja, die Bande hat mich mit ins Boot geholt, ich darf nun den Schriftführer machen, während Offler den Präsidenten gibt.

Wenn Thurnhofer Präsident von Österreich wird, kann ich mich auch “Präsident” nennen. Jeder der wichtig ist nennt sich heutzutage “Präsident” von irgendwas,” meinte Offler nur und verstummte. Der dicke Hans ist hellauf begeistert, die Kurzform lautet nun FFFFFU. Noch ein “F” mehr.  Außerdem dürfte fffffu das Geräusch sein, wenn das Stromnetz abkackt…

Tod murmelte nur “ertragreiche Zeiten” während Nepomuk Riz zur Zeit versucht zu kalkulieren, wie lange ein Waschmaschinen und Geschirrspüler Blackout anhält, bis man die Lage wieder in den Griff bekommt. 

Wochen später. Nepomuk hat die Kalkulation nun beendet und rät uns von der Aktion ab. Nach seiner Auffassung hat keiner der Deutschen die nötigen Vorräte im Haus. “Es geht nicht nur um einen möglicherweise mehrtägigen Stromausfall, denn auch wenn der Strom wieder aus der Steckdose kommt, ist die Krisenlage noch lange nicht vorbei. Es dauert zumindest mehrere Tage, bis die Telefonversorgung (Handy, Festnetz, Internet) wieder halbwegs funktioniert. Und ohne dieser gibt es weder eine Produktion, noch Logistik. Das bedeutet, dass das Anlaufen der Versorgung mit lebenswichtigen Gütern wie Klopapier nicht vor einer Woche zu erwarten ist. Und das ist dann noch lange keine Vollversorgung. Sorgt also dafür, dass die Familie für zumindest zwei Wochen ohne Einkaufen gehen zu müssen, über die Runden kommen kann!” dozierte er. 

Nun denn, lasst uns mal über einen Blackout nachdenken, bei dem der Strom mehrere Tage fehlt. Handy und Internet sind weg und auch das Trinkwasser wird schnell aufhören zu laufen. Die Heizungsanlage fällt auch aus. Wohl dem, der wie ich, noch auf Kachelöfen zurückgreifen kann. Läden verkaufen mangels Kassensystem höchstens im Notlauf gegen Bares, also endlose Schlangen und möglicherweise Rationierung. ÖPNV – vergesst es. Eure Kühltruhe taut auf und Euer E-Herd tut nichts mehr. Das ist mit vorhandenem Kohle oder Gasherd natürlich recht unproblematisch. Wer von Euch nennt so etwas sein eigen?

Nun könnt ihr über Notlösungen einer Kochstelle nachdenken. Auch ein alter Topf, in dem Benzin oder Diesel aus dem PKW brennt, sollte funktionieren. Wer Holzkohlevorräte und einen Grill besitzt ist fein raus. Da kann wenigstens die auftauende Kühltruhe vor dem Verderb gerettet werden. Tanken ist nicht. Also ist vermutlich keine Flucht aus der betroffenen Region möglich. 


Basisvorrat Lebensmittel pro Person und 2 Wochen

Reis 1kg
Mais oder Linsen 1kg
Erbsen 1kg
Nudeln 2kg
Tomatensauce, Sugo 2kg
Kartoffelpüree-Pulver 1kg
Milch 4l (Norbi behauptet ohne Milch kein Kartoffelpüree)
Sauerkraut 2kg
Zwieback, Knäckebrot 2kg
Hafer-/Getreideflocken 1kg
Gries 1kg
Trockenfrüchte (Rosinen) 500g
Mineralwasser 30l
Öl 2l
Butter 1kg
Tee, Sirup, Kaffee
Konserven
Schokolade und andere Seelentröster
Trockenhefe+ Mehl falls Backmöglichkeit gegeben ist


Zusätzlich: Taschenlampe+ täglich 1 Batteriesatz. Sanikasten, Radio, Kerzen+Streichhölzer


Seht zu, dass ihr alles bis zum 14.01.2022 parat habt, an diesem Tag waschen wir erstmals pünktlich 15:00 Uhr Wäsche und Geschirr, falls uns nicht vorher ein Blackout erwischt. Euer aller Offler.

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