Aktenzeichen: 250 Js 31610/20 – Chemnitz alles war anders

dazu59 (CC0), Pixabay

Chemnitz – Mehr als ein Jahr ist es nun her, seit Unbekannte in Chemnitz das türkische Restaurant „Mangal“ mit Brandbomben zerstörten. Jetzt geht der Wirt auf die Polizei los!
Halle hat die Angst zurückgebracht. Der Anschlag eines Rechtsextremen am 9. Oktober auf eine dortige Synagoge mit zwei Toten wühlt Ali Tulasoglu auf. „Das hat alles wieder hoch gebracht“, sagt der 47-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, „ich habe nicht schlafen können.“ Alles – das ist in seinem Fall der Anschlag auf sein Restaurant in Chemnitz vor mehr als einem Jahr. „Es ist nicht geheilt.“…
Ali Tulasoglu ist frustriert und aufgebracht zugleich. „Die Polizei hat gar nichts ermittelt“, sagt er zerknirscht. Der 47-Jährige sitzt auf einer Couch im Veranstaltungszentrum „Weltecho“, trinkt ein paar Schlucke Tee, nippt immer mal wieder an seinem Wasser. Das rechte Bein hat er über das linke geschlagen. Sein frei hängender Fuß schlägt in hohem Tempo unablässig hin und her – gleich einem Seismographen, der kleine innere Beben sichtbar macht….  Bild 2019

Die Brandstifter waren gegen 2.20 Uhr in das Restaurant eingedrungen. Ihr Anschlag zerstörte den Lebenstraum und die Existenz von Ali Tulasoglu, dem beliebten Restaurantchef, der seit 29 Jahren in Deutschland lebt.
Nach der Detonation war das Restaurant verwüstet. 15 Menschen mussten aus den Wohnungen darüber evakuiert werden. Der Schaden ging in die Hunderttausende…
Bild 2020

Bild: via fischundfleisch.com

Darf ich vorstellen: Mehmet Ali Tomasoglu, die Tröte daneben muss ich wohl nicht vorstellen. Mehmet war 2018 ein ganz armes Opfer, wir erinnern uns. Chemnitz Oktober 2018, da wo es die angeblichen Hetzjagden gab, nachdem Daniel, ein Deutsch-Kubaner von Goldstücken, die noch nicht so lange hier leben, umgebracht wurde. Die Geschichte kennen wir zur genüge, aber da gab es noch einen Vorfall.

Mehmets Lokal, das Mangal, wurde damals von “Neonazis” angezündet, zumindest war es damals ein geschriebenes Gesetz in Politik und Medien das es nur solche Ausländer hassende Subjekte gewesen sein können. Und Angela, die alles schon von Kasachstan aus sehen konnte, das es Hetzjagden gegen Flüchtlinge in Chemnitz gab ließ es sich natürlich nicht nehmen auch den von den “Bösen Rassisten” geschändeten Lokalbetreiber einen Besuch abzustatten um ihn doch ein bisschen Ehre zurückzugeben. 300.000 € von der Versicherung hat dem Mehmet wieder auf die Beine geholfen, aber jetzt kommt das blöde an der Geschichte, die kein “Happy End” nehmen wird.

Man sollte wiederholt ein Treffen der beiden organisieren, aber dafür müsste man Angela ins Gefängnis bringen, dort wo ihr bester Freund bereits einsitzt, denn auf die Staatsanwaltschaft konnte sich Angela nicht verlassen, die hat einfach weiter Brandursachenforschung betrieben und so ist man dahinter gekommen, Mehmet hat seine Hütte aus Versicherungsbetrugsgründen selber angezündet.

An das Bild oben könnte man sich durchaus gewöhnen, Merkel mit Mehmet zusammen in einer Zelle in der Justizvollzugsanstalt Dresden.


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