Mohammed und die verschleierten Kinderehen – oder wie Pommes Leibowitz abgesägt wurde…

(c) Pommes Leibowitz. Revoluzzer

und warum er jetzt (vielleicht) hier ist…

Hallo, klar darfst Du. Du darfst auch Bilder von mir (findest Du auf Flickr) verwenden, für eigene Beiträge. Mir liegt nur daran, meinen Namen als “Marke” zu etablieren, was mir teilweise schon gelungen ist. Schreibe deshalb auf verschiedenen Plattformen. Meinen WordPress-Blog habe ich leider total vernachlässigt, und jetzt war ich auch noch 4 Wochen “disconnected”, da mein Provider beim erstellen der schnelleren Internetverbindung extrem langsam war 😉

Grüße von Pommes

schrieb mir Pommes auf meine Anfrage zu seiner klaren, kurzen Analyse zu Burka, Niqab und co. – Gerald.

Hier ist sie:


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Mohammed und die verschleierten Kinderehen

War Mohammed pädophil, haben seine Frauen Schleier getragen (wie oft behauptet wird), gibt es eine aus dem Koran oder von Mohammed ableitbare Kopftuchpflicht geschweige denn Burka-Rechtfertigung? Ich habe hierzu mal die verfügbaren (spärlichen) Quellen konsultiert.

Es geht mir dabei nicht darum, belastendes Material gegen den Islam zu sammeln, sondern Hintergründe zu Fragen, mit denen jeder schon konfrontiert war, ans Licht zu bringen. Dies allerdings nicht durch die rosarote Brille linkslinker Multikulti-Romantik. Mittlerweile werden ja nicht nur die Frauen, sondern die komplette islamische Religion „verschleiert“.

Tatsache ist, dass Mohammed eine 6-Jährige ehelichte (Aischa) und mit dieser, so besagt es die Mehrzahl der Quellen, im Alter von 9 die Ehe vollzog. Natürlich werden diese Quellen inzwischen, unter dem Eindruck heutiger Moralvorstellungen, relativiert, als falsch oder unzuverlässig dargestellt. Diese Zweifel müssten dann aber in gleichem Maße für SÄMTLICHE überlieferten Äußerungen Mohammeds, seiner Anhänger, im Prinzip sämtliche Quellen des Islam gelten.

Tatsache ist allerdings auch, dass Kinderehen, oft aus politischen oder geschäftlichen Erwägungen, ausgehandelt durch die Eltern, die sich davon Knüpfung oder Festigung von Beziehungen, Friedensverträgen etc. versprachen, auch in Europa üblich waren. Es war dabei ein ungeschriebenes Gesetz, dass man mit dem „Vollzug der Ehe“, dem Beischlaf, wartete, bis das Mädchen seine Tage hatte, also biologisch betrachtet eine Frau war. Dies mag in Einzelfällen schon mit 9 Jahren der Fall sein.

Der Kindheits-Status ist quasi eine Erfindung der Neuzeit, wirklich realisiert überhaupt erst seit dem 20. Jahrhundert, und es ist nicht auszuschließen, dass dieser spezielle Schutz, den Kinder heute (im Idealfall) genießen, zu einer Verlagerung nicht nur der sexuellen Reife nach hinten geführt hat.

Um noch einmal auf Mohammed zurückzukommen: Auch die frühe Ehe mit der 6-jährigen Aischa war so eine politische Zweckehe. Aischas Vater war – wie Mohammed – ein erfolgreicher Geschäftsmann und wurde später, nach Mohammeds Tod, dessen Nachfolger: Abū Bakr.

Gerade durch ihre unzweifelhafte „Jungfräulichkeit“ bei Antritt der Ehe besitzt Aischa im Islam einen ähnlichen Status wie Maria im Christentum. Maria war übrigens auch erst 13 und bereits schwanger, als sie den wesentlich älteren Witwer Josef ehelichte.

Übrigens: In vielen christlichen Ländern, Spanien, Malta, Vatikan, war das Schutzalter (Verbot sexueller Beziehungen mit Erwachsenen) bis vor einigen Jahren noch 12 Jahre. In Malta und Mexico ist es das immer noch. In Japan wurde es inzwischen auf 13 angehoben, in den meisten anderen Ländern der Welt auf 14 – 18 (Deutschland und Austria 14). Diese Anhebung des Schutzalters ist ein weltweiter Trend.

Ausgeklinkt haben sich nur viele islamische Staaten (Libyen, Saudi Arabien, Iran etc.) indem sie Sex vor der Ehe generell als Straftat betrachten, und für Sex in der Ehe im Einzelfall zu prüfende sexuelle und geistige Reife fordern, was mitunter (Geschlechtsreife) schon mit 10 Jahren der Fall sein kann bzw. über die biologische Komponente hinaus dann Auslegungssache des jeweiligen Richters ist (sofern es überhaupt zu einer Klage kommt).

Trugen Mohammeds Frauen Schleier?

Dazu gibt es eigentlich nur 3 Stellen im Koran, die alle eher das Gegenteil belegen.

Sure 33 / 53:

“Und wenn ihr die Gattinnen des Propheten um etwas bittet, das ihr benötigt, dann tut das hinter einem hijāb hervor! Auf diese Weise bleibt ihr und euer Herz rein.”

Hijab oder Hidschab steht heute für ein Haar und Hals bedeckendes Kopftuch, bedeutete aber im alten Arabisch eher soviel wie Abschirmung, konnte also auch für Vorhang oder Trennwände etc. stehen. Das wäre vergleichbar mit der vergitterten Trennwand im katholischen Beichtstuhl. So werden persönliche Beziehungen zwischen den Probanden verhindert. Es eröffnet außerdem die Möglichkeit, die tatsächlichen Ehefrauen des Mohammed, die in dieser Beziehung (Anhörung von Gläubigen) wohl arg beschäftigt waren, durch zusätzliche Vertreter zu entlasten. In den obigen Zeilen werden ausdrücklich die BITTSTELLER aufgefordert, ihre Bitte durch eine Abschirmung zu äußern.

Sure 33 / 59 (ein Engel an Mohammed gerichtet):

“Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen sich etwas von ihrem Gewand herunterziehen. So ist am ehesten gewährleistet, dass sie erkannt und daraufhin nicht belästigt werden.”

Es geht dabei um das „Austreten“, wofür die Damen damals das Haus verlassen mussten. Sie werden – nach meiner unmaßgeblichen Deutung – dazu aufgefordert, ihre Bekleidung so herunterzuziehen, dass man dabei ihren Allerwertesten nicht sehen kann. Dass das „Gewand“ stattdessen über den Kopf „heruntergezogen“ wird, halte ich für unwahrscheinlich, in jedem Falle nicht naheliegend. Mit dem „erkennen“ ist vermutlich gemeint, dass sie als ehrbare Frau erkannt bzw. anerkannt werden. Ähnlichen Wortstamm (erkennen/anerkennen) hat das lateinische Wort „respektieren“.

Sure 24 / 31:

“Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen die Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht sichtbar ist, ihren himār (Im Originaltext steht der Plural dieses Wortes, humur.) über den Schlitz (sc. des Kleides) ziehen und den Schmuck, den sie tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann, ihrem Vater, ihrem Schwiegervater, ihren Söhnen, ihren Stiefsöhnen, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und ihrer Schwestern, ihren Frauen, ihren Sklavinnen, den männlichen Bediensteten, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die noch nichts von weiblichen Geschlechtsteilen wissen. (…)”

Die Frauen sollen ihre Scham bedecken? Gut, das ist auch bei uns üblich. Ferner sollen sie ihren „Himär“ über den Schlitz des Kleides ziehen. Dazu muss man wissen, dass traditionelle arabische Kleidung vorne offen war, ähnlich wie die Pflege- bzw. Operationshemden im Krankenhaus heute hinten offen sind. Über diesen damals üblichen Schlitz sollen die Damen ihren Himär, eine Art angenähtes Schultertuch, ziehen, um außerhalb des Hauses unerwünschte Einblicke zu vermeiden. Ferner sollen sie ihren Schmuck verbergen, was wohl auch eine Art Anti-Eitelkeitsgebot ist.

Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt keinen einzigen eindeutigen Beleg, dass die Frauen Mohammeds „verschleiert“ waren, geschweige denn, das dies von anderen Gläubigen gefordert wird.

Kurz ein paar Anmerkungen zur Burka:

Die Burka, erkennbar am Gitternetz vor dem Gesicht, im Westen Synonym für jede Form der Ganzkörperverschleierung, ist afghanischen Ursprungs und wurde von den Taliban zur gesetzlich vorgeschriebenen Frauenkleidung gemacht. In arabischen Ländern tragen die Frauen eher den Niqab, der einen unverschleierten Sehschlitz für die Augen offen lässt und nur die Schultern bedeckt, aber mit einem langen, gleichfarbigen Kleid ergänzt wird (siehe oberstes/erstes Foto). Beide Kleidungsstücke sind eher neueren Ursprungs (19. Jahrhundert) und historisch nicht belegbar. Vergleichbares wurde früher nur von Beduinen, von Männern und Frauen gleichermaßen, zum Schutz vor Sonne und Staub getragen.


…wie das mit dem absägen bei blogger.de lief, erklärt Pommes vielleicht auch noch…

[Achtung: Eingeschränkte Rechte, bitte vor Nutzung Autor fragen – Bilder unterliegen beispielsweise CC BY-NC 2.0]

Einige weitere Werke: 
https://www.fischundfleisch.com/pommes/hexenjagd-auf-zoepfe-52116
https://www.fischundfleisch.com/pommes/trumps-amerika-das-phaenomen-trump-51923 
https://www.fischundfleisch.com/pommes/eine-zensur-findet-statt-51594
https://www.fischundfleisch.com/pommes/dieser-migrationspakt-ist-enteignung-51244 

 

1 Kommentar

  1. Die Kanaken können zu Hause rumlaufen, wie sie wollen, ist mir egal, brauche ich auch keine Theorie dazu.
    Hier in Deutschland haben sie nichts verloren, alle raus werfen und das schnell.

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