MELDEPORTAL Migranten ärgerliche Äußerungen Handgreiflichkeiten (MÄÄH)

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MELDEPORTAL

Liebe alteingesessene Mitbürger, sicherlich habt auch ihr schon erlebt, dass euch ein zugereister Neubürger beschimpft; den Stinkefinger zeigt oder gar an den Po grapscht. Lasst euch das nicht gefallen! Meldet es gleich hier bei MÄÄH! Warum ich das Meldeportal eingerichtet habe wollt ihr wissen?

Ich könnte jetzt anfangen Euch zu erklären, dass bislang kaum empirisch untersucht wurde, wie viel Gewalt von Migranten verübt und provoziert wird. Obwohl das Thema die öffentliche Debatte intensiv beschäftigt, gibt es vermutlich eine erhebliche Dunkelziffer. Auch die Dynamik der Konfliktsituationen ist unzureichend erforscht.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Jeder der etwas auf sich hält betreibt ein Meldeportal.

Bildschirmfoto von soko-chemnitz.de – Der neue Volkssport, denunzieren. Bist Du von Entlassung bedroht? Dann denunziere doch ganz schnell Deine Kollegen. Das Zentrum für Politische Schönheit hilft Dir dabei…
Bildschirmfoto von soko-chemnitz.de – Das wohl “schönste” Meldeportal vom Zentrum für Politische Schönheit, dort kann man richtig Kohle machen, wenn man Bekannte meldet, die in Chemnitz bei den Demos von Pro Chemnitz oder AFD dabei waren. Fragt sich nur was ist mit den Rechten der abgebildeten Personen? Natürlich gibt es auch für Arbeitgeber die Möglichkeit Mitarbeiterbilder hochzuladen, Christian Lindner hatte Glück, “dieser Nazi war wahrscheinlich nicht in Chemnitz” teilten die (meiner Meinung) Linksfaschisten mit…
Bildschirmfoto von soko-chemnitz.de – Freundlicherweise hat die Polizei schon reagiert: “Am heutigen Tag hat die Polizei u.a. durch Medienanfragen Kenntnis von der Website „www.soko-chemnitz.de“ erlangt, auf der Fotos von Personen veröffentlicht sind, die an den Versammlungen von Pro Chemnitz und der AfD im Stadtgebiet teilgenommen haben. Überdies wurde bekannt, dass in einem Büro im Rosenhof Plakate mit den Fotos der Versammlungsteilnehmer aufgehängt wurden. Eine mögliche strafrechtliche Relevanz der Inhalte und Abbildungen auf der Website sowie die Plakatierung in den Büroräumen wird geprüft. Zur Rede steht der Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz beziehungsweise auch Beleidigung. Dabei handelt es sich jedoch jeweils um Antragsdelikte. Da es überdies in sozialen Netzwerken Aufrufe dazu gab, u.a. Sachbeschädigungen an den Büroräumen im Rosenhof zu verüben, wurde am frühen Nachmittag seitens der Polizei entschieden, die Plakate im Sinne der Gefahrenabwehr zu entfernen und sicherzustellen. Bezüglich der Aufrufe wurden bereits Ermittlungen wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten aufgenommen. Die Nennung der Telefonnummer der Polizeidirektion Chemnitz auf der besagten Website ist nicht autorisiert. Es gibt überdies keinen inhaltlichen Bezug von „www.soko-chemnitz.de“ sowie der Plakatierung zu den laufenden Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe „Centrum“ (LKA Sachsen/PD Chemnitz) im Zusammenhang mit den Straftaten rund um die zur Rede stehenden Versammlungen. Über die GEG „Centrum“, welche Straftaten im Zusammenhang mit den Demonstrationen in Chemnitz bearbeitet, gibt es nach wie vor die Möglichkeit, Hinweise zu strafbaren Handlungen und handelnden Personen zu geben.” (Ry)

Naja, besonders ernst nehmen die Macher von soko-chemnitz.de die sächsische Polizei nicht. Bis zum 5.12. hatte sich an der Seite nichts geändert. Abgesehen von etwas Spott und Hohn für die Beamten:

  • Polizei Chemnitz hat unser Recherchebüro OST vor Ort (Rosenhof 23) aufgebrochen (Hausfriedensbruch), wahrscheinlich um die Kunst zu „schützen“. So geht sächsisch! – Zuvor war die Lage brenzlig. 12 Vermummte standen vor Büro und bedrohten unsere Mitarbeiter. Martin Kohlmann vor Ort gesichtet! Kommentar: „Scheiben einwerfen!“
  • Fahndung läuft! Über 2.000 Hinweise aus der Bevölkerung. If you see something – say something!
  • Medienberichte: Der Freistaat Sachsen findet, „So geht sächsisch nicht.“ Wir warten auf Schriftsatz.

Dass es sich um ein “Kunstprojekt” handeln soll, wird nirgendwo deutlich. Nur die ziemlich bescheuerte Einschätzung von Spiegel Online geht davon aus. Seit dem 5.12. rudern die Jungs zurück und behaupten das ganze sei ein “Honigtopf” gewesen, um Nazinetzwerke und Namen zu ermitteln.

Allerdings habe ich eher den Verdacht die Aktion ist in die Hose gegangen, und nun wird versucht das ganze Zurückrudern als geplant zu verkaufen. Meine Vermutung wird eigentlich auch durch https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/nazi-jagd-erste-firma-erkennt-ihren-mitarbeiter-31693772 indirekt bestätigt…

Weitere Meldeportale

Die AFD hat Meldeportale wo man seinen Lehrer verpetzen kann. RIAS eines wo man Antisemiten verpetzen kann. Das von Frau Dithfurt empfohlene Forschungsprojekt KviAPol‏ betreibt ein Meldeportal wo man die Polizei verpetzen kann. Alle drei Portale finde ich ähnlich geschmacklos wie das Werk vom Zentrum für Politische Schönheit. Ich vertrete nämlich die Auffassung derartige Dinge sind Sache von Polizei und Justiz.

Der Berliner Tagesspiegel möchte herausfinden wem Berliner Immobilien gehören und betreibt zusammen mit Correctiv das Portal wem-gehoert-berlin. Beim Ordnungsamt Berlin können auch andere Misstände gemeldet werden. Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet ebenfalls an einen Misstand zu melden.

Für das Handy geistern genügend Apps herum wo man Falschparker oder auch Uber Fahrer melden kann. Animals United bietet an Misstände zu melden, Peta auch. Bei LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) könnt ihr anonym unter anderem euren Kneiper, Fleischer, Bäcker oder Bauern verpetzen. Denunzieren ist also salonfähig geworden. Die Liste ließe sich vermutlich noch weiter ausbauen…

Aber ich habe ein Problem. 

Dummerweise habe ich noch nichts gefunden wo sich alteingesessene Bürger über Probleme mit Migranten beschweren können. Diese Lücke will ich nun mit MÄÄH schließen. Die Nähe zu Geräuschen von Weidetieren ist durchaus beabsichtigt, nichtsdestotrotz werde ich jeden Vorfall dokumentieren und akribisch abheften.

Eine weitere Marktlücke wäre ein Meldeportal für islamische Ausraster (MIAU), naja vielleicht muss ich das erst einmal mit abdecken…

Behörden

Die Polizei betreibt eine Onlinewache wo man Straftaten melden kann. Allerdings werden die meisten Fälle sicherlich wegen Geringfügigkeit nicht weiter verfolgt. Auch der Zoll hat ein Meldeportal Mindestlohn. 

Aus aktuellem Anlass hier:

Für Lehrer die sich gegen die AFD Lehrermeldeportale wehren wollen https://piratenpartei-bw.de/mein-lehrer-wehrt-sich/

 


suju pixabay

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