Die Krim-Brücke und die russische Antwort

Nach Angaben des russischen Nachrichtenportals KP.RU (Komsomolskaja Prawda) waren zwei Lastkraftwagen am gewaltigen Sprengstoff-Anschlag auf der Krim-Brücke am 8. Oktober beteiligt. Der Lieferplan sah wie folgt aus: Die Ladung mit 22 Paletten mit je 9 Folienrollen (eine Palette wiegt etwa eine Tonne) kam auf dem Seeweg von Bulgarien in den georgischen Hafen Poti. Der Kunde war ein Bürger der Ukraine. Dann wurde es auf einen Lkw mit ausländischem Kennzeichen geladen & der Fahrer kommunizierte mit dem Kunden über Whatsapp. Von Poti aus fuhr der Lkw nach Armenien, wo die Ladung gemäß den Vorschriften der Zollunion verzollt wurde – nach eigenen Angaben eine typische, unverdächtige Route für Lkw-Fahrer, die nach Russland reisen – und dann über den Kontrollpunkt Werchni Lars nach Russland einfuhr. Der Endpunkt war die Stadt Armawir, wo die Paletten auf einen anderen Lkw umgeladen wurden, der in Richtung Krim fuhr. Offenbar war der Sprengstoff schon bei der Erstladung in Bulgarien in den Folienrollen platziert worden. Das erhärtet den Verdacht, dass neben der Ukraine auch ausländische Spezialdienste an der Organisation dieses Terroranschlags beteiligt gewesen sein könnten. Der Fahrer des ersten Lastwagens sagte bereits vor russischen Ermittlern aus. Höchstwahrscheinlich wurde er wie der Fahrer des zweiten Lastwagens blindlings benutzt und hatte keine Ahnung, was er geladen hatte. Geschrieben wurde das Material vom bekannten russischen Militärkorrespondenten Alexander Kots, der über Informationsquellen beim russischen Inlandgeheimdienst FSB verfügt. Dieser ist an den Ermittlungen des Anschlags auf der Krim-Brücke maßgeblich beteiligt.

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Putins Dank an die Ukraine erfolgte heute prompt: “Erste ukrainische Medien bestätigen, dass Präsident Wladimir Selenskij überstürzt die Hauptstadt Kiew verlassen hat und in einen geheimen Bunker in der Westukraine gebracht wurde. Unbestätigten Berichten zufolge sollen wohl 3 hochrangige ukrainische Generäle bei den Raketenangriffen am 10.10. auf Kiew ums Leben gekommen sein.”

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Über Gerald Fontaine 27 Artikel
Gerald wurde in Zittau geboren. Er studierte zunächst an der Polytechnischen Oberschule 10 Jahre lang den glorreichen Sieg der Oktoberrevolution und die Vorzüge der Diktatur des Proletariats...... steckbrief-fuer-das-publikum Ja, das isses. Informatiker mit polnisch zuerkanntem Doktortitel, sozial engagiert, Journalist, Politiker, Jurist, Wirtschaftskapitän. Wählt mich! Ich hab die Haare schön.

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