Offener Brief an Twitter

Diesmal via Support -dieser offene Brief an Twitter...

Hallo Twitter!

Hört auf mich jeden 2. Tag per E-Mail zu nerven, dass ich doch mal in meine Direktnachrichten schauen möchte. Ich kann das nicht. Ihr verweigert mir seit Ende April den Zugang zu meinem Konto mit der Begründung, dass Ihr meinen Widerspruch schnellstmöglich prüft, bis dahin sei das Konto zu, oder ich lösche den beanstandeten Tweet. 

Nein, ich lösche den vermutlich maschinell beanstandeten Tweet nicht. Es sei denn, Ihr reagiert endlich auf meinen bereits drei Mal eingelegten Widerspruch und liefert eine vernünftige Begründung. Wenn Ihr das Wort “Neger” im gegebenen Kontext beanstandet seid Ihr, gelinde gesagt, hirnlose Menschen. Aber vielleicht liegt es ja auch an Eurer Überheblichkeit Euren Kunden gegenüber.

Möglicherweise hat ja ein Anwalt Interesse an dieser groben, bisher  unbegründeten und offensichtlich am 13.7.2021 immer noch ungeprüften maschinellen Beschneidung der Meinungsfreiheit. 

Gerald Fontaine

Anlage:

So, und nun schauen wir mal, wie das Werk zu Twitter kommt…

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Über Gerald Fontaine 9 Artikel
Gerald wurde in Zittau geboren. Er studierte zunächst an der Polytechnischen Oberschule 10 Jahre lang den glorreichen Sieg der Oktoberrevolution und die Vorzüge der Diktatur des Proletariats...... steckbrief-fuer-das-publikum Ja, das isses. Informatiker mit polnisch zuerkanntem Doktortitel, sozial engagiert, Journalist, Politiker, Jurist, Wirtschaftskapitän. Wählt mich! Ich hab die Haare schön.

2 Kommentare

  1. Es gibt ja Leute, die Schnappatmung bekommen, wenn sie das Wort Neger hören. Weiße vermutlich häufiger als Schwarze. Darauf muss Twitter Rücksicht nehmen, denn sonst bekommen sie viel mehr Briefe von Denunzianten und Hexenjägern als Beschwerdebriefe von Leuten wie Dir. Man wählt den Weg des geringeren Widerstands bzw. der Klügere gibt nach.

    P.S. Als Satire ausgebaut, auf die Hilflosigkeit mit der ständig neue Begriffe kreiert werden eingehend, wäre Dein Kommentar richtig gut und könnte möglicherweise bei Facebook überleben. Mit Twitter kann ich irgendwie nix anfangen, obwohl ich einen Account habe.

    • Die Beschränktheit auf 256? Zeichen bei Twitter ist schon praktisch, man spart sich viel Geschwurbel. Wenn es mal länger werden muss kann man ja mehrere Tweets verwenden. Bei Facebook bin ich nur wegen f+f um mal die dortigen Kommentare zu meinen Beiträgen zu sehen und gelegentlich auch mal zu beantworten. Ich hatte mich eigentlich im Rahmen der facebook Affäre von facebook getrennt.

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