Grüne: Vermieter und Mieter sollen zahlen

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat in der Debatte um die Aufteilung des CO2-Preises auf Mieter und Vermieter die Unionsfraktion scharf angegriffen. Die Union lasse die Mieter “rücksichtslos im Regen stehen”, sagte er dem “Handelsblatt”.  “So sabotiert sie sozial gerechten Klimaschutz.” Die “Interessen einzelner Lobbys” seien der Union wichtiger. Hofreiter kündigte mit Blick auf die Kostenaufteilung eine “soziale und sachorientierte Neuregelung” nach der Bundestagswahl an. Denn die Rechnung sei einfach: Der CO2-Preis könne dann eine echte Lenkungswirkung erzielen, wenn er bei denen ansetze, die auch etwas am Zustand der Gebäude und der Wärmeversorgung ändern können. “Wer investiert, profitiert durch geringere Kosten”, so Hofreiter. “Klimaneutralität bedeutet eben nicht, die Heizungen auszuschalten, sondern neue moderne Heizungen einzubauen.”  Quelle: Grüne werfen Union im CO2-Preis-Streit “Sabotage” vor (publikum.net)

Ja, liebe Grüne, kann man so sehen. Allerdings sollten dann staatliche Mittel für Investitionen in Dämmen und Heizen unkompliziert und kostenfrei für die Vermieter bereitgestellt werden. Da löst sich das Problem ganz von selbst und es braucht keine Zwangsbeteiligung des Vermieters an Heizkosten. Wenn nämlich der Staat derart in das Eigentum eingreift ist er in der Verantwortung.

Wir könnten natürlich auch ein staatliches Wohnungsbauprogramm aufziehen, welches modernste Energiesparhäuser schafft und an sozial Bedürftige vermietet.

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Über Gerald Fontaine 613 Artikel
In Anlehnung an Annalenas Lebenslauf: Gerald wurde in Zittau geboren. Er studierte zunächst an der Polytechnischen Oberschule 10 Jahre lang den glorreichen Sieg der Oktoberrevolution und die Vorzüge der Diktatur des Proletariats...... steckbrief-fuer-das-publikum Ja, das isses. Informatiker mit polnisch zuerkanntem Doktortitel, sozial engagiert, Journalist, Politiker, Jurist, Wirtschaftskapitän. Wählt mich! Ich hab die Haare schön.

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