Seit heute gibt es “Neustarthilfe”

Das BMWi schreibt dazu:

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Um diese Hilfe zu erhalten muss die Geschäftstätigkeit bis Mai 2020 aufgenommen worden sein. Fein, dachte ich, endlich etwas für Neugründungen im Frühjahr 2020, aber Pustekuchen. Als Ausgangspunkt dient nämlich dann das 3.Quartal 2020. Und wenn man – wie ich Investitionen in einen benötigten Firmenwagen coronabedingt vertagt hat, hat man in Q3 natürlich kaum Umsatz gemacht. Auch ein Antrag auf Überbrückungshilfe III ist seit heute möglich, man kann entweder die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen. . Die Hilfspakete findet ihr hier. Und hier geht es direkt zu den Anträgen, Voraussetzung für den Antrag Neustarthilfe ist ein gültiges Elster Zertifikat. Überbrückungshilfe III muss der Steuerberater oder ein Anwalt machen.

.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.