#Covid19 das Chaos geht weiter wie gehabt

Ab nächste Woche sind Buchhandlungen und Bibliotheken wieder geöffnet...- DGlodowska (CC0), Pixabay

Jedes Bundesland hat andere Pläne bezüglich Schulöffnung

Ab 20.4. dürfen Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche,  Auto- und Fahrradhändler, Buchhandlungen, Kultureinrichtungen wie Bibliotheken und Archive sowie zoologische und botanische Gärten unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen. Ab 4. Mai an sollen dann Geschäfte mit einer Größe von maximal 2500 Quadratmetern und Friseure wieder geöffnet werden können.

Der Schulbetrieb soll frühestens ab 4.5. wieder aufgenommen werden. Ab dem 4. Mai sollen nach den Vorstellungen des Bundes vorrangig die Schüler der Abschlussklassen und qualifikationsrelevanten Jahrgänge wieder in die Schule können, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Zudem soll die letzte Klasse der Grundschule wieder in die Schule dürfen. Großveranstaltungen sind bis zum 31. August grundsätzlich untersagt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat alle Großveranstaltungen bis 11. Juli verboten, daher startet die Tour de France nicht wie geplant am 27. Juni. Der neue Starttermin soll nun am 29. August sein.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feste sollen nach den Vorstellungen des Bundes untersagt bleiben. Masken werden im ÖPNV und Läden empfohlen. Aber wer glaubt der föderale Irrsinn hätte nun ein Ende, wird schnell eines besseren belehrt:

Sachsen

In Sachsen sollen die Abschlussklassen schon ab dem 20. April wieder in die Schule gehen. So sollen ab Montag die Schüler der Abschlussklassen an Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulen zurückkehren können. Die Abiturprüfungen sollen ebenfalls wie geplant ab der nächsten Woche beginnen. Die Schulen müssen sich allerdings auf neue Abstands- und Hygiene-Regeln vorbereiten. Desinfektionsmittel werde es aber nicht geben, Händewaschen mit Seife langt.

Baumärkte dürfen ab Montag in Sachsen wieder öffnen. Ebenso Museen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive, Botanische Gärten. Die strengen Besuchsverbote von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen bleiben zum Schutz von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen weiter bestehen.

Thüringen

Ramelow hat Vorbehalte gegenüber einer schnellen Schulöffnung. Über eine Lockerung der Maßnahmen beginnt man erst nachzudenken. In Thüringen sollen Läden bis 800qm ab 27.4. öffnen dürfen, die Öffnung von Zoos und Botanischen Gärten sind erst ab Ende Mai geplant. Aber die Friseure öffnen am 4.Mai.

NRW

Laschet würde gerne Lockerungen angehen, bereits ab Montag wolle er Schulen teilweise öffnen und die Wirtschaft langsam wieder in Gang bringen. So fordert NRW unter anderem, Schulen ab dem 20. April schrittweise zu öffnen und ab dem 27. April auch Kitas. Der Unterricht könne dabei zeitversetzt stattfinden. Universitäten und der Einzelhandel sollen dem Bericht zufolge schrittweise wieder öffnen.

Bayern

Anders als Sachsen und NRW lehnt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine zeitnahe Öffnung der Schulen nach den Osterferien ab. “Man muss über Abschlussklassen reden, aber nicht zu schnell. Grundschulen sind meiner Meinung nach erst als Letztes dran, denn die Kleinen können sich nicht so an Hygiene-Konzepte halten”, betonte Söder.

Tja, soviel zur beschworenen Einigkeit bei der langsamen bundeseinheitlichen Wiederaufnahme des Unterrichts, frühestens ab 4.Mai.

Das Chaos der uneinheitlichen Coronaverordnungen geht in die nächste Runde…

 

 

 

 

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