Die deutsche Umwelthilfe schlägt wieder zu

und tschüss

Von Aachen bis Zwickau, bisher sind 98 deutsche Städte betroffen

Wovon, fragt ihr? Nein, Dieselfahrverbot ist es diesmal nicht. Momentan sind die Sylvesterböller im Visier. Am Donnerstag stellte die DUH e.V. für mittlerweile insgesamt 98 deutsche Städte einen formalen Antrag auf Erlass eines Feuerwerksverbotes.

Durch das Feuerwerk wird nämlich die selbe Feinstaubmenge wie durch zwei Monate PKW-Verkehr freigesetzt. Da muss es euch das doch wert sein auf die traditionelle Knallerei zu verzichten, und zum Beispiel eine Laserlichtshow zu installieren. Meint jedenfalls Herr Resch von der DUH e.V. und hat schon mal eine Online-Petition gestartet, um  Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zu einer Gesetzesänderung, und die betroffenen Städte zu innerstädtischen Böller-Verboten wie in Berlin, Landshut oder München zu bewegen…

Die von der DUH promoteten Pelletheizungen sind hingegen kein Problem, obwohl man eine deutliche Feinstauberhöhung messen kann, wenn die “CO2 neutralen” Wunderwerke laufen. Merke – es gibt guten und bösen Feinstaub.

Nicht bekannt ist, ob bis Sylvester noch weitere vom Verbot betroffene Städte zu erwarten sind. Leipzig, Dresden, Chemnitz, Görlitz und Zwickau sind jedenfalls vom formalen Antrag auf Böllerverbot betroffen. Da die Zittauer Feinstaubwerte eigentlich mit zu den höchsten in Sachsen zählen, vermute ich, auch Zittau wird wohl noch dazukommen.

Andreas Hallaschka, Journalist aus Hamburg hatte dazu einen genialen Vorschlag, er schrieb: Schlage vor: Die Zivilgesellschaft leistet am 31.12. zivilen Widerstand. Gell, Aktivistis, macht man doch so. #Feuerwerk

 

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