Sinnloses aus Brüssel und Deutschland

kalhh pixabay

Brüssel

Die Eurokraten in Brüssel haben mal wieder einen sinnentleerten Plan: Damit die Deckel von Kunststoffeinwegflaschen nicht herumliegen, müssen diese zukünftig fest mit den Einwegflaschen verbunden werden. Ganz großes Kino. Sinnvoller hätte ich ein weitgehendes Einwegverbot zumindest für Kunststoff-Getränkeverpackungen, sowie ein Verbot von Verpackungsmüll in Form von Kunststoff-Airbags gefunden. Coca Cola macht es jetzt schon jahrelang vor, dass ein Mehrwegsystem auch mit Kunststofflaschen funktioniert.

Auch das Verbot von Einwegplastik wie zum Beispiel Wattestäbchen oder Strohhalmen ist ganz sicher ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls im Meer. Eher würde ich so etwas als Symbolpolitik bezeichnen. Raul Krauthausen meint dazu: “Das Verbot von Plastikstrohhalmen ist ein Beispiel, wie gut gemeinter Aktionismus für Menschen mit Behinderungen zu riesigen Problemen führt.”

 

Deutschland

Ein Hoch auf uns, inzwischen gibt es außer Mann und Frau auch Divers. Meine Fragen an die Bundesregierung wären unter anderem: Wie lautet die korrekte Anrede – Geehrtes? Geschätztes? Divers? Wer darf bei Diversen eine Leibesvisitation vornehmen, wie ist das Renteneintrittsalter für Diverse und wo findet Divers öffentliche Toiletten?…

Natürlich kommt dann auch gleich das Paritätsgebot ins Spiel, auch Diverse müssen ja Berücksichtigung finden, huch ich fühl mich gerade so divers.

Übrigens

André Poggenburg hat die AfD verlassen und eine neue Partei mit dem Namen “Aufbruch Deutscher Patrioten – Mitteldeutschland” (AdP) gegründet. Inwieweit die AdP bei der Kommunal- und Landtagswahl in Brandenburg, Sachsen und Thüringen  2019 wirksam wird, ist momentan schwer einzuschätzen.

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