Gerechtigkeit für Hubertus Knabe

Bild: flickr/chaouki, Lizenz: CC BY-SA 2.0 CC BY-SA

Hubertus Knabe wurde ohne Angabe von Gründen entlassen

Dr. Hubertus Knabe, als Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sicherlich ein Stasi-Experte, attackiert seit 2016 heftig die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane aufgrund ihres Umganges mit ihrer Stasi-Vergangenheit. Ebenfalls unverständlich fand Dr. Knabe, warum das Bundesjustizministerium ausgerechnet Anetta Kahanes Amadeu-Antonio Stiftung für eine “sensible Aufgabe wie die Kontrolle des Internets” herangezogen hat, und fand “Es wäre gut beraten, die Zusammenarbeit mit ihr zu beenden.” Er bekommt nun Gegenwind: er wurde entlassen.

Dr. Hubertus Knabe meint dazu: 

Mit großem Bedauern verfolge ich die jüngste Berichterstattung über die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Sie wird der engagierten Arbeit dieser wichtigen Einrichtung und ihrer Mitarbeiter nicht gerecht. Sie beschädigt damit auch das Anliegen der Aufarbeitung der SED-Diktatur insgesamt. 

Falsch ist insbesondere die Behauptung, dass in Hohenschönhausen ein Klima der Angst und des Mobbings geherrscht hätte. Gerade an diesem Ort wäre dies kaum 17 Jahre lang verborgen geblieben. Ich selbst habe meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer fair und respektvoll behandelt.

Der Respekt gegenüber dem Auftrag der Gedenkstätte und den Persönlichkeitsrechten der Beteiligten hält mich davon ab, in einen öffentlichen Schlagabtausch zu treten. Ich möchte nicht daran mitwirken, sensible Personalvorgänge in die Öffentlichkeit zu tragen. Da ich mich immer mit Leidenschaft für den Rechtsstaat eingesetzt habe, vertraue ich auch jetzt darauf, dass er der richtige Adressat ist, um die Geschehnisse politisch und juristisch aufzuarbeiten.

Ich danke allen, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben und weiterhin unterstützen!

Außerdem hat RA Graalfs eine Seite ins Netz gestellt, auf welcher Mittel für die rechtliche Auseinandersetzung gesammelt werden.

Gerechtigkeit für Hubertus Knabe

Am 25. September 2018 wurde der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, nach mehr als 17-jähriger Tätigkeit gekündigt und mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt. Ein Grund dafür wurde ihm nicht mitgeteilt. Die Absetzung widerspricht fundamentalen Grundsätzen des Rechtsstaats und des Arbeitsrechts. Der Verdacht steht im Raum, dass die handstreichartige Entlassung politisch motiviert war, um einen unbequemen Kritiker und Mahner auszuschalten….

weiterlesen auf https://www.gerechtigkeitfuerhubertusknabe.de

Passend zur Vergangenheit von Frau Kahane, lief mir vor zwei Wochen folgende Meldung über den Weg: “Amadeu-Antonio Stiftung beobachtet Twitter Accounts”

Dazu wurde folgende Liste mit veröffentlicht, ich finde wer sich darauf findet, sollte es als eine Ehre betrachten. Für alle anderen findet sich sicherlich so manche Anregung, wo mal vorbeigeschaut werden sollte.

Umsonst sind die Adressen nicht auf der schwarzen Liste der Amadeu-Antonio Stiftung, scheinbar wurden vor allem politische Gegner erfasst. Natürlich ist es möglich, dass auch manche widerwärtige Hassposts darunter sind, aber was hat zum Beispiel Vera Lengsfeld oder auch Tichys Einblick mit Hassposts zu tun?

Liste der möglicherweise von der Amadeu-Antonio-Stiftung beobachteten Twitter-Accounts

Irgendwie bedrückend wenn eine, mit Steuermitteln geförderte, private Stiftung sich anmaßt Twitter Accounts auf Hassposts zu prüfen und Listen politischer Gegner zu erstellen. Derartige Aufgaben gehören in staatliche Hand. Wozu haben wir Polizei und Justiz? Besonders pikant dabei ist die Stasi-Vergangenheit der Stiftungsgründerin Anetta Kahane.

Bereits 2016 forderte die Junge Union ein Ende der staatlichen Zuwendungen und Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Dazu sah die CDU bisher jedoch keinen Anlass.

 

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