Mutiert jetzt Bautzen zur Hauptstadt der Idioten?

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Migrantenschreck – Bautzen Edition, dürfte ja manchen, spätestens seit irgendeiner Reportage in den “öffentlich rechtlichen”, ein Begriff sein.

Die Internetpräsenz migrantenschreck.ru verzichtet auf Werbung und ist klar strukturiert, die Jungs wählen klare Worte, und die angegebene Betreiber-Gesellschaft sitzt in der Schweiz, und verspricht, allen bedrohten Deutschen eine migrantentaugliche Bewaffnung anonym zugänglich zu machen.

Spätestens seit der Werbeaktion per Reportage der “öffentlich rechtlichen” weiss auch der dümmste deutsche Idot bescheid, wo er ungestraft und anonym, bestellen kann.

Laut ARD/ZDF gelingt das auch gut. Produziert werden die angebotenen Waffen in Ungarn, also ein schönes innereuropäisches Geschäft. Leider sind sich die europäischen Politiker – wie immer – uneinig, und so läuft das Geschäft, für das ich hier inzwischen auch mit Freude werbe, fröhlich weiter. Jedenfalls solange, bis irgendwann ein mal, nach vielen vielen Jahren, vielleicht mal die Schnarchnasen erwachen, siehe den medial gefeierten Kim dot Com…

Obwohl, so einen richtigen Grund, etwas gegen Migrantenschreck´s “Bautzen Edition” zu haben gibt es eigentlich nicht, eine ab 18 Jahren frei erhältliche Armbrust schafft einen wesentlich grösseren körperlichen Schaden, bei einem guten Treffer auf 20 m ist man da ziemlich sicher tot, und nicht nur vielleicht – im ungünstigsten Fall.

Übrigens ist Migrantenschreck.ru mittlerweile offline und die Staatsanwaltschaft ermittelt wohl hauptsächlich gegen die Kunden. Grund: die Server der ungarischen Firma Német-Magyar Kereskedelmi és Értékesítési Kft wurden durch einen Privatmann gehackt und die Daten an den Staatsschutz sowie Zeit-Online und Süddeutsche Zeitung übergeben. Der Hack ging straflos aus.

Immerhin, auch Migrantenschreck hat erkannt, dass Bautzen auf dem Weg zur Hauptstadt der Idioten ist. Nachdem Anfang diesen Jahres schon ein als Asylbewerberheim geplantes Gebäude abgebrannt war, einige Asylanten verprügelt wurden und, um die Asylanten zu unterstützen, eine Großdemonstration mit einstelliger Beteiligung (7?) stattfand, haben nun einige Birnen noch eins draufgesetzt und versucht ein bewohntes Migrantenheim anzustecken. 

In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte in dem Bautzener Ortsteil Burk vier Brandsätze auf das umzäunte Areal eines Asylbewerberheimes An den Steinbrüchen geworfen. Diese fielen einige Meter vor dem bewohnten Gebäude zu Boden. Einer der Molotow-Cocktails brannte ab, ohne Schaden anzurichten. Ein zweiter erlosch schnell, zwei Glasflaschen blieben unbeschädigt liegen, eine fünfte Flasche wurde vor dem Zaun abgestellt. Die Tat fiel erst bei Tageslicht am Dienstagmorgen auf, als vor dem Haus ein Brandfleck bemerkt wurde. 

meldete die sächsische Polizei am Dienstagabend. Allerdings fallen auch Migrantenfreunde durch ihre Taten auf, diese haben nämlich eine Nacht vorher den Weihnachtsmarkt und einige Häuser “verschönert” 

In der Nacht zu Montag haben Unbekannte auf dem Bautzener Weihnachtsmarkt mindestens 22 Buden mit Parolen beschmiert, die dem linken Spektrum zugeordnet werden können. Auch die Fassaden zweier Häuser wurden mit Farbe besprüht. Offenbar agierten die Täter auch mit einer Schablone. Der Sachschaden bezifferte sich auf rund 1.500 Euro. 

Scheinbar übt Bautzen eine magnetische Wirkung auf Idioten aller politischen Richtungen aus, ich bin gespannt wann sich die Fraktionen der Wandbeschmierer und der Brandstifter bei ihren nächtlichen Ausflügen mal begegnen, vielleicht treffen sich dann Verwandte…

Mich persönlich stören die Asylbewerber kaum, mich erschüttert eher das Versagen des Staates, diese Leute vernünftig in die Gesellschaft zu integrieren und kriminelle auszuweisen. Irgendwie habe ich das Gefühl “Mutti” will alles mit ehrenamtlichen Helfern schaffen. Möglicherweise sind aber auch weitere “Paralellgesellschaften” gewünscht. 

Apropos kriminelle, die Zahl der Wohnungseinbrüche ist innerhalb von 10 Jahren um 50% gestiegen, die Aufklärungsquote ist von 20% vor 10 Jahren auf 15,2 % 2015 gesunken. Das vermittelt doch ein richtig kuscheliges Gefühl von Sicherheit. Vielleicht kommen ja demnächst ein paar ehrenamtliche Ermittler um die Aufklärungsquote zu verbessern.

Unser Landkreis ist natürlich kein Schwerpunkt für Wohnungseinbrüche, es gibt ja nur wenig zu holen. Allerdings nahm hinsichtlich der insgesamt erfassten Straftaten der Landkreis Görlitz 2014 Deutschlandweit mit 9235 je 100.000 Einwohner gemeldeten Straftaten einen, vielleicht sogar den, Spitzenplatz ein , die Aufklärungsquote von 58,2% ist leider eher mittelmässig. 

Um auf den Landkreis Bautzen zurückzukommen, dort waren es 2014  5453 gemeldete Straftaten / 100.000 Einwohner, davon nur 27 Wohnungseinbrüche (bei uns 82), also eigentlich eine sichere Oase, warum flippen dann die Bautzner so aus? Fühlen sich vielleicht die Sorben bedroht, oder hat Bautzen einen, von mir bisher unbemerkten, Aufruf gestartet “Alle Idioten zu uns” ?

 

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