Welches CMS ist gut?

Ich habe bisher Contao, Typo und Joomla mal angetestet, Typo ist uferlos und schon aus diesem Grund nicht zu empfehlen, bei Contao und Joomla bleibt mir die Bedienung nach wie vor etwas schleierhaft, wer sich an die Logik gewöhnt hat kommt sicherlich irgendwann damit zurecht. 

Anders ist das bei WordPress, dieses CMS kann man auch als Einsteiger recht intuitiv verstehen, wird allerdings ein paar Anfängerfehler machen, welche dem Ergebnis aber nicht schaden. Zehn häufige Anfängerfehler sind 

1) Das “falsche” Theme –  Die Auswahl eines geeigneten Themes ist wichtig. Ein „gutes” Theme  sollte  leicht zu bedienen, schnell und möglichst responsive sein. Auch SEO-ready und kostenlos sind Aspekte die für ein Theme sprechen. Das Theme lässt sich jederzeit wechseln. Allerdings tust Du dich leichter wenn Du die Entscheidung möglichst schon am Anfang sorgfältig triffst.

2) Die Wahl des Hosters Unter WordPress.com kann jeder kostenlos seinen Blog/seine Website betreiben. Diese Lösung ist für nicht-kommerzielle Websites vollkommen ausreichend. Tiefe Eingriffe sind dann aber nicht möglich, professionelles SEO ist damit unmöglich.  Die bessere Wahl: kostenloser Webspace bei Lima-City und eine vollwertige WordPress Installation. Später dann der Wechsel zu Premium (kostet ab 2€/Monat).

3) Zu viele Kategorien & Tags  Eines der besten Features von WordPress ist die Möglichkeit, Inhalte mit Schlagworten (Tags) und Kategorien zu versehen.  Auch ich habe diesen Fehler gemacht, besser ist es aber nur ca. 10 Kategorien und 10 Tags zu haben.

4) Das Stehenlassen der Standard-Einstellungen ist nicht hilfreich, weil Google einen aussagekräftigen Titel viel besser findet.

 5) Zu viele und die falschen PlugIns – Viele Neulinge sind begeistert von den zahlreichen PlugIns, und installieren bedenkenlos ein PlugIn nach dem anderen. Davon rate ich ab, zum einen wird die Seite langsam und zum anderen das Dashboard unübersichtlich. Also Plugin installieren, probieren – unzufrieden? deinstallieren.

6) Die Verwendung von Zahlen- URLs ist nicht ratsam, aber erstmal Standart nach der Installation, das solltest Du schnell ändern, die Standard-Einstellung ergibt URLs wie www.deinesite.com/?p=110. 

7) Langweiliger Contend, davon gibt´s schon genug, schreib lieber was eigenes und möglichst interessant.

8) Noch schlimmer als langweiliger Content ist die Verwendung von im Netz verfügbaren Fotos, nimm lieber eigene.

9) Keine Backups, aber Backups sind wichtig, das merkst Du spätestens wenn mal deine Datenbank crasht. Auch Datenbackups solltest Du regelmässig machen (lassen)

10) Was Du noch wissen solltest SHIFT+Return löst im Editor eine neue Zeile aus, nur Return beginnt einen neuen Absatz…

WordPress ist trotz seiner Leistungsfähigkeit relativ einfach zu bedienen. Durch eine Unmenge an Plugins und Templates lassen sich nahezu alle Wünsche erfüllen, allerdings sehen alle WordPress Seiten irgendwie ähnlich aus. Ich kann WordPress uneingeschränkt empfehlen. Auch diese Seite ist mit WordPress gemacht.

Für manche CMS Einsteiger ist der Leistungsumfang von WordPress abschreckend, wollen sie doch nur eine bescheidene Webseite mit sechs Unterseiten produzieren, um ihre Firma bekannt zu machen.

Für diesen Personenkreis war bisher WebsiteBaker mein Favorit, klare Oberfläche einige gute Module und Templates, leicht zu bedienen.

Allerdings habe ich neuerdings Probleme mit Websitebaker. Error 500 ohne weitere Fehlermeldungen ist eines davon, ein weiteres Problem ist dass aus unerklärlichen Gründen der Editor verschwindet und nicht mehr wiederkehrt. In diesem Fall hilft nur eine komplette Neuinstallation in ein leeres Verzeichnis und Neuaufbau der Website. Schon das Einspielen einer Datenbanksicherung kann dazu führen dass der Editor wieder weg ist.

Das Phänomen tritt bei Websitebaker und Websitebaker Community Edition gleichermassen auf. Ich weiss nur nicht, ob es sich auf den Hoster Lima-City beschränkt.

 

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