Test Jovision HD IP Kamera (720p)

Da meine chinesische Jovision zu einem ähnlichen Preis wie bei Aldis Maginon angeboten wird (69 €), hier ein kurzer Bericht was einen bei Jovision so erwartet.

Die Kamera wird mit NVR-Software JNVR geliefert, Das Programm hat eine etwas unlogische Bedienung und wurde lustlos eingedeutscht. Die Wiedergabe der Aufzeichnungen spinnt ab und zu, obwohl die Daten i.O. sind, Durch Wechsel auf den Vortag lässt sich JNVR aber dann doch überlisten und spielt brav ab. Die Qualität der Aufzeichnungen ist gut und mit voller Auflösung. 

Für eine Nutzung der Cloud (Cloudsee) sind meine chinesisch Kenntnisse zu gering, es erscheint nämlich in der eingedeutschten JNVR Software ein Menü mit chinesischen Hieroglyphen was ich beim besten Willen nicht deuten kann.

Genau so chaotisch ist die Oberfläche der Kamera, um Videos direkt von der Kamera im Browser zu sehen, soll immer Apple Quicktime installiert werden. Auch wenn es installiert ist, beharrt die Oberfläche darauf dass Quicktime fehlt. Das Problem sollte mit einer Firmwareaktualisierung lt. Service behoben werden, allerdings ist in der inzwischen erhältlichen neuen Firmwareversion noch nichts in dieser Hinsicht passiert. 

Eine Anbindung per DynDNS ist laut Kamera-Software ebenfalls konfigurierbar, allerdings konnte ich bisher noch keinen Erfolg verzeichnen. Falls das mal klappt, ist die Jovision eindeutig gegenüber Maginon IPC-25 HDC die bessere Wahl, obwohl sie kein Wlan hat. Bildeinstellungen sind stufenlos möglich, das Bild besser und ein HD Stream verfügbar.

Bis zu 5 Alarm-Bereiche können per Auswahl definiert werden.  Alarm Mails enthalten allerdings nur ein Einzelbild als Anhang. Auch diese Kamera läuft mit iSpy, allerdings im Gegensatz zu Aldis Maginon, mit voller Auflösung.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*