Allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr

wollte ich eigentlich schreiben. Aber 2020 ist gerade mal ein paar Stunden alt und schon häufen sich die Meldungen von kriegsähnlichen Zuständen. Auf indymedia glänzt ein Aufruf endlich dieses Nazireich mit scharfen Waffen zu säubern: 

Schwarze Scharen

von: Die Pest am: 31.12.2019 – 18:46
Themen: AntifaAntirassismus
Regionen: Kaltland
Event: Krieg

Wir sind keine Linken, wir sind keine Rechten, wir sind nicht aus der Mitte, wir sind die Schwarze Schar, hochintelligente, bewaffnete, organisierte Freigeister die hiermit kundtun was nun nottut…

Dies ist ein Aufruf zur Gewalt, zur Gewalt gegen Nazideutschland, welches niemals aufgehört hat zu existieren!

Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswafen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen! 

Dies soll die Wiedergeburt der Schwarzen Scharen sein, die Renaissance des real existierenden Antifaschismus, das große Aufbegehren gegen die größte aller menschlichen Verfehlungen!

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Scharen

Geschrieben in Liebe zur Menschlichkeit

Lizenz des Artikels und aller eingebetteten Medien: Public Domain (cc0): Weiternutzung ohne Einschränkung. Gemeinfrei im Sinne der Public Domain

Zum vollständigen Text: http://archive.is/dUPNA#selection-239.0-433.73 (Rechtschreibfehler unkorrigiert übernommen – Redaktion)

kriegsähnliche Zustände:

Frankfurt

Frankfurt/Main Das neue Jahr ist gerade 5 Minuten alt und im #Zentmarkweg werden Barrikaden gebaut und Einsatzkräfte mit Raketen und Böllern beschossen. #Frankfurt

Natürlich war auch das inzwischen unvermeidliche Messer im Einsatz. Rund 60 Menschen griffen die Polizei mit Raketen an. Ein Mann stach drei Türsteher nieder. Mehrere Frauen wurden belästigt. https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-mann-sticht-tuersteher-nieder-randalierer-schiessen-polizei-zr-13412067.html

Berlin

“Gehweggehende” finde ich besonders gut gelungen, liebe Polizei Berlin!

Jugendliche in Berlin #Kreuzberg haben sich mit Straßenschildern bewaffnet und schlagen auf Autos und Fensterscheiben ein. In Berlin #Schöneberg und Neukölln ist fröhliches Pistolenschießen.

Die Berliner Polizei berichtet zwischen 0:00 und 0:30: 

Kurz nach Mitternacht trafen drei Beamte des Polizeiabschnitts 53 an der Skalitzer Straße Ecke Wrangelstraße zu einem Einsatz ein. Unmittelbar nach Verlassen des Funkwagens wurden die Polizisten aus mehreren Richtungen mit Feuerwerkskörpern beworfen beziehungsweise beschossen. Gegen eine Gruppe mit rund 50 Personen setzten die Einsatzkräfte ihr Reizstoffsprühgerät ein. Daraufhin flüchtete die Gruppe vom Ort. Die drei Polizeibeamten wurden leicht verletzt und verblieben im Dienst.

Etwa zeitgleich wurden Einsatzkräfte der Polizei und der Berliner Feuerwehr an der Sonnenallee Ecke Reuterstraße in Neukölln von Unbekannten mit Feuerwerkskörpern beschossen und mit Steinen beworfen. Dabei wurden ein Polizeibeamter und eine Kollegin leicht verletzt sowie eine Seitenscheibe eines Funkwagens zerstört.

An der Prenzlauer Allee Ecke Danziger Straße in Prenzlauer Berg bewarfen Unbekannte gegen 0.20 Uhr Einsatzkräfte, die eine verletzte Frau versorgten, mit Pyrotechnik. Dabei erlitt eine Auszubildende der Polizei leichte Verletzungen.

Zur gleichen Zeit zündeten Unbekannte an der Fuggerstraße Ecke Welserstraße einen bisher unbekannten Sprengkörper. Durch die Wucht der Explosion wurden Fensterscheiben mehrerer Wohnungen und angrenzender Geschäfte sowie Büros beschädigt.

Gegen 0.30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einer Schlägerei in die Kastanienallee in Prenzlauer Berg gerufen. Während der polizeilichen Maßnahmen bewarfen Unbekannte aus einer etwa 150 Personen großen Gruppe Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Glasflaschen, sodass diese Pfefferspray einsetzen mussten, um weitere Angriffe auf sie zu verhindern. Fünf Polizeikräfte erlitten leichte Verletzungen und konnten ihre Dienste fortsetzen…

Jutta setzt am 2.1.2020 noch einen drauf:

Zu den Vorfällen in Connewitz meldet die Polizei: 

Zum Jahreswechsel führte die Polizeidirektion einen Einsatz zur Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch. Besonders im Fokus standen die Feierlichkeiten auf dem Augustusplatz und dem Connewitzer Kreuz. Kurz nach Mitternacht fanden sich über eintausend Menschen am Connewitzer Kreuz zusammen. Nachdem zuerst Silvesterfeuerwerk gezündet wurde, wurden gegen 00:15 Uhr Polizeibeamte an der Selneckerstraße und an der Wiedebachstraße massiv mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Eine Gruppe von Gewalttätern versuchte einen brennenden Einkaufwagen mitten in eine Einheit der Bereitschaftspolizei zu schieben und beschossen diese massiv mit Pyrotechnik. Ein Beamter (m/38) wurde dabei so schwer verletzt, dass er das Bewusstsein verlor und im Krankenhaus notoperiert werden musste. Drei weitere Beamte wurden leicht verletzt. Bis gegen 02:00 Uhr gab es im Bereich des Kreuzes immer wieder Angriffe auf die eingesetzten Kräfte. Erst dann entspannte sich die Situation und die Personen verließen den Ort. Neun Personen wurden vorläufig festgenommen. Drei von Ihnen wurden in der Nacht wieder entlassen.

Polizeipräsident Torsten Schultze: „Polizeibeamte sind Menschen. Es ist erschreckend, wie skrupellos Personen in der Silvesternacht am Connewitzer Kreuz durch offensichtlich organisierte Angriffe schwerste Verletzungen von Menschen verursachen bzw. in Kauf nehmen. Und es ist genauso erschreckend, wie schnell z. B. ein Herr Bras Dos Santos in einem Tweet um 00.26 Uhr solches Verhalten rechtfertigt, in dem er Ursache und Wirkung verkehrt. Es gibt keine rechtsfreien Räume.“

Ein paar Connewitzer Impressionen

Connewitz war nicht so schlimm wie von der Polizei dargestellt, meint die TAZ

Da nimmt es sich doch nahezu harmlos aus, dass ebenfalls in Leipzig 25 teils historische Kirchenfenster der Thomaskirche durch Steinwürfe in der Silvesternacht demoliert wurden.

Messer, Schüsse, Vandalismus, Tote und Grapscher – an Tag eins war alles dabei

Und natürlich dürfen an Tag eins auch solche Meldungen nicht fehlen: https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/polizei-sucht-zeugen-mann-24-bei-messer-attacke-toedlich-verletzt-67031102.bild.html?wtmc=twttr.shr  und https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/in-der-silvesternacht-unbekannter-schiesst-in-kinderzimmer-67034282.bild.html

Auch in Borken war was los: https://www.muensterlandzeitung.de/region/52-jaehrige-borkenerin-mit-messerstichen-getoetet-ex-lebensgefaehrte-wurde-festgenommen-1486561.html

In Frankfurt war man fleißig mit dem Messer und beim begrapschen https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-mann-sticht-tuersteher-nieder-randalierer-schiessen-polizei-zr-13412067.html

Auch Raub war am ersten Tag des Jahres dabei, in Hannover beraubten “Südländer” eine Frau.

Eine Wolfsburger Schule wurde verschönert:

Gute Vorsätze für 2020 offenbar Fehlanzeige!

DPolG warnt (im Zusammenhang mit dem Vorfall in Leipzig) vor der Bildung linksterrorristischer Strukturen.
Rainer Wendt: „Diese Gewalttaten, die sich konkret gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte gerichtet haben und bei denen sogar der Tod billigend in Kauf genommen wurde, indem ein Kollege schwerste Verletzungen erlitt, sind unerträglich und keinesfalls zu akzeptieren.

Diese Attacken offenbaren klar die Handschrift linksextremer Kreise und erinnern in Zielsetzung und Ausführung fatal an die Ausbildung linksterroristischer Strukturen in den 70er Jahren. Der Staat muss dem schnell und konsequent Einhalt gebieten. Dazu gehört auch, dass Politiker aller Parteien sich konsequent von jeglicher Gewalt gegen die Polizei distanzieren. Es ist unfassbar, dass Politiker der Linkspartei es hier an Klarheit mangeln lassen.“

Landkreis Görlitz

Im Landkreis Görlitz verlief der Großteil privater und öffentlicher Veranstaltungen friedlich. Insgesamt wurden 21 Körperverletzungen und zehn Sachbeschädigungen angezeigt. Natürlich brannten wie jedes Jahr einige Mülltonnen, diesmal fiel wohl auch ein Carport nebst PKW den Flammen zum Opfer. Aber im großen und ganzen war es ruhig. 

In diesem Sinne, allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Bilder und Videos: sämtliches in diesen Beitrag verwendete Video- und Bildmaterial via Twitter

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