Experimente mit Kryptowährungen

pixabay

Kryptowährungen

Bitcoin – BTC, Monero – XMR, Ethereum – ETH, Ripple – XRP,

Ende 2017 gab es einen Hype um die sogenannten Kryptowährungen. Besonders Bitcoin war sehr gefragt und erreichte am 17.12. einen Höchststand von ca. 20.000 USD pro 1 BTC. Dabei gibt es bei der Nutzung von Bitcoins für Normalbürger keine nennenswerten Vorteile. Das sieht natürlich ganz anders aus, wenn man kriminell ist, oder Geld in Steuerparadiese verschieben will. Manche sehen im Bitcoin sogar eine Alternative zu Gold. Die Anzahl ist nämlich begrenzt, mehr als 21 Millionen Bitcoins können aufgrund der Architektur nicht erschaffen werden. Fraglich ist nur ob man seine Bitcoins im Falle einer globalen Katastrophe oder eines Krieges noch so ohne weiteres nutzen können wird.

Als Spekulationsobjekt ist es natürlich sehr verlockend in Kryptowährungen wie Bitcoins zu investieren. Die Hype erinnert mich ein wenig an das Pyramidespiel was 1990 in Schönbach bei Löbau aufgezogen wurde, und wo meine Kollegen jeden Sonnabend Neukunden für ihre Liste hinschleppten, um nach einigen Monaten enttäuscht festzustellen, daß die Dummen alle waren und alle Listen stagnierten. Das ganze lief ungefähr so ab: 

Mein Kollege Lothar war einer der ersten und hat dann auserwählte wissen lassen, daß in Schönbach das Geld auf Bäumen wächst. Er hatte 3.000 Mark, eingezahlt und schwupp 2 Wochen später stand er auf Listenplatz 1 und bekam auch wirklich 24.000 Mark, von denen ging nur etwas “Verwaltungsgebühr”, so um die 600 Mark, ab.

Nun begann bei den restlichen Kollegen die Gier zu wachsen und so waren beim nächsten Schönbach Termin 5 oder 6 mit von der Partie. Auch Lothar zahlte nochmal in einige neue Pyramiden ein. (Pyramide Ebene 1-8 Leute, dann E2-4 Leute, dann E3-2 dann Spitze-1; die Person an der Spitze bekommt 24.000 Mark wenn die Pyramide voll ist, die Pyramide teilt sich und E1,2,3 rücken eine Stufe hoch, nun brauchen 2 Pyramiden jeweils 8 neue Trottel, damit wieder 1 Mann an der Spitze 24.000 M kassieren kann)

Leider hat Lothar und die restlichen Kollegen die Auszahlung der nächsten Runde nicht erlebt, sie bekamen einfach ihre Listen auch nach 2 Monaten nicht voll, zum einen weil sich die SZ zum Schneeballsystem geäußert hatte, und zum anderen, weil eben Leute die es sich leisten konnten 3.000 Mark einzuzahlen, auch nur in begrenztem Umfang verfügbar waren.

So ähnlich wird es meiner Meinung auch beim Bitcoin laufen, es ist halt ein weltweites Schneeballsystem und irgendwann platzt die Blase. Die Frage ist nur wann.

Keiner kann so richtig einschätzen wie groß der weltweite Pool der Dummen oder gierigen, welche noch nicht investiert haben, und noch unbedingt dabei sein wollen, ist.  Gerade kam wieder so eine tolle Spam-Mail an:Reite auf der Bitcoin Bitcoin Welle und verdiene garantiert €13.000 in genau 24 Stunden… Aber sobald der Kurs erkennbar eine dauerhafte Tendenz nach unten aufweist, und die Summe derer die Kasse machen, die Summe der Einzahler überwiegt, wird sich der Spruch “Die letzten beissen die Hunde” mal wieder bewahrheiten. 

Die einzigen, die mit Sicherheit etwas verdienen werden, sind die Märkte. Ich könnte mir durchaus einen Kursrutsch auf 2-300 $ vorstellen, wenn die Blase platzt. Aber momentan scheint das noch nicht der Fall zu sein, trotz negativer Nachrichten scheint sich der Kurs des Bitcoin erst mal bei ~10.000 $ zu behaupten…

Bitcoin

Screenshot 21.12.17 -Quelle: Etoro
Screenshot 21.12.17 -Quelle: Etoro

Was für Bitcoin spricht

+Bitcoin war die weltweit erste Kryptowährung
+Bitcoin hat einen hohen Bekanntheitsgrad
+Die Anzahl Bitcoins ist begrenzt
+Bitcoin ist in Japan gesetzliches Zahlungsmittel
+Der Handel mit BTC kann anonym vonstatten gehen
+BTC Wallets können völlig anonym erstellt werden

 

Was gegen Bitcoin spricht

-Es gibt Regulierungsbemühungen verschiedener Zentralbanken
-Es gibt Bemühungen den Handel mit BTC zu kontrollieren und zu besteuern
-Hoher Stromverbrauch für Mining und Transaktionen
-hohe Transaktionsgebühren: “Derzeit ist das Bitcoin Netzwerk stark überlastet und die Transaktionsgebühren extrem hoch. Bitte sende daher derzeit keine kleinen Beträge von und zu deinem Wallet. Die derzeitige Netzwerkgebühr kann 20$ betragen.”
-Hochspekulativ
-Kurs ist manipulierbar
-Sehr große Schwankungen
-Es ist keine einzigartige Währung, mittlerweile existieren über 1500 Kryptowährungen welche mit dem Bitcoin konkurrieren, die 100 verbreitetsten findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kryptowährungen
-Der amerikanische Zahlungsdienstleister Stripe wird seine Unterstützung für Zahlungen mit Bitcoin bis zum 23. April 2018 einstellen. Stripe will auf andere Kryptowährungen (Stellar) ausweichen und sieht in Bitcoin nur noch ein Spekulationsobjekt, weil Bitcoin nicht die wichtigsten Anforderungen an eine Währung erfüllt. (Stabilität, Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Berechnungseinheit)

 

Börsen

Bitfinex, CEX.IO, Kraken, Bitstamp, Coinbase und Paymium sind mit die bekanntesten Bitcoinbörsen, auch auf eToro kann man Kryptowährungen handeln Die dortige Gebührentabelle ist zu umfangreich für eine kurze Zusammenfassung deswegen: https://www.etoro.com/de/kundenservice/gebuehren/

Markt Gebühr
Kauf
Gebühr
Verkauf
BTC
Auszahlung
SEPA
Auszahlung
bitcoin.de 0,50% 0,50% wählbar 0,00 EUR
kraken 0,26% 0,16% Stand. Netw. Fee 0,09 EUR
Coinbase 1,49% 1,49% Stand. Netw. Fee 0,15 EUR
Bitstamp 0,25% 0,25% 0,00 EUR 0,90 EUR
CEX.IO 7% + 0,20% gratis 0,00 EUR 10,00 EUR
Paymium 0,59% 0,59% 0,00 EUR 0,99 EUR

Coinbase ist in Deutschland momentan nicht verfügbar, CEX.IO nimmt zur Zeit aufgrund der hohen Nachfrage keine Neukunden. Bei Bitfinex beträgt die Mindesteinlage 10.000$ und es wird nur Englisch, Russisch, und vermutlich Chinesisch und Japanisch oder was auch immer angeboten. Auch Kraken spricht nur Englisch und Japanisch. Bitstamp kann nur Englisch. Bitcoin.de lasse ich bewusst außen vor, das spricht zwar deutsch aber Bitcoin.de ist nur ein Marktplatz ähnlich Ebay, und die Kundenkritiken sind verheerend.

Eine deutschsprachige Plattform welche seriös wirkt ist Bitpanda, dort ist der Handel von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, Dash und Bitcoin Cash möglich. Neuerdings wird auch ein Euro Wallet angeboten. Allerdings sind die Gebühren nicht von schlechten Eltern, einfach alles kostet Gebühren.

 

Paymium, Bitpanda, eToro und invest.com ein erster Eindruck

Paymium

Ich habe mich (trotz relativ hoher EUR Überweisungsgebühren) für Paymium entschieden, weil dort auch deutsch als Sprache verfügbar ist und der Anbieter in Frankreich sitzt. Paymium handelt ausschließlich Bitcoin und hat scheinbar kein Mindesteinlagelimit. Die Verifizierung des Kontos geht zügig (ca. 1 Tag) vonstatten. Ich habe am 22.1. gegen 10:00 Uhr mal ein paar Euro zu meinem Paymium Konto überwiesen, am 24.1. 12:00 sind sie eingetroffen, allerdings noch “schwebend” Landetermin war dann am 25.1. 11:00 Uhr.

 

Bitpanda

Bei Bitpanda gibt es viele Limitierungen, so ist z.B. für Überweisungen ein Minimum von  0.00100 BTC (9 €) definiert. Einzahlungen unter 0.05000 BTC (450€) unterliegen einem Gebührenbeitrag von 0.00040 BTC. /~4€ Bei Ethereum gilt ein Minimum von  0.00100 ETH. (0,80€) Einzahlungen unter 0.10000 ETH (80€) unterliegen einem Gebührenbeitrag von 0.00050 ETH /~0,40 €…

Mindest Auszahlung: 0.02000000 ETH (16€), Transaktionsgebühr: 1,12€
Mindest Auszahlung: 0.00250000 BTC (23€), Transaktionsgebühr: 5,19€ (Stand 24.1.18)

 

eToro und invest.com

invest.com

Alternativ zu den Bitcoin Börsen kann man auch Handelsplattformen wie eToro oder invest.com nutzen, beide sind auf Zypern ansässig und unterliegen europäischer Kontrolle, allerdings hat man aufgrund hoher Nachfrage bei eToro die Mindesteinzahlung auf 1.000$ erhöht.

Invest.com gibt sich mit 250 $ zufrieden. Bei Invest.com sind mittlerweile Bitcoin und Ethereum Optionen handelbar. Ein Demokonto mit 10.000 $ wird, im Gegensatz zu den bei binaereOptionen gemachten Aussagen, angeboten. Das Angebot ist bei weitem nicht so umfangreich wie bei eToro und einige Bedienelemente im Pro-Modus sind funktionslos. Auch die Suchfunktion kann nicht befriedigen. Aber insgesamt kann man mit der angebotenen Oberfläche leben.

Auf invest.com stehen folgende Handelsplattformen zur Verfügung:
„Simple“ (ideal fuer Leute die noch nicht so viel Erfahrung gesammelt haben, allerdings mit sehr wenigen handelbaren Werten) Die Suchfunktion findet bei einer Suche nach shell nichts, obwohl für simple gelistet. 
„Pro“ (fuer Leute die schon Erfahrung in diesem Bereich haben)
Portfolio Management Plattform, wo jeder persönlich oder mit ivest.com zusammen ein Portfolio erstellen kann.
Mobile App zum Downloaden

Die Vorteile von invest.com sind (lt. Angaben von brokervergleich.net):

  • Pro

    • Regulierung durch die CySEC
    • 65 verschiedene Währungspaare handelbar
    • Kostenlose Kontoeröffnung und Kontoführung
    • Handelsplattform als „simple“ oder „pro“
    • Mobile Trading (Apps für Android und iOS)
    • Solide Spreads für Majors ab 1,1 Pips

    Contra

    • bislang keine Webinare und Schulungsangebote vorhanden
    • Kundensupport spricht überwiegend Englisch

Update 3.4.2018 Invest.com gibt scheinbar die Geschäftstätigkeit auf und schreibt in einer Mail an die Kunden:

Wir möchten Sie darüber informieren, dass GS Sharestocks Limited (das “Unternehmen”) mit der CIF-Lizenz 262/14 beschlossen hat, ab dem 9. April 2018 seine CIF – Zulassung, sowie alle Anlage- und Nebendienstleistungen aufzugeben.

Ab dem 9. April 2018 wird unsere Seite für Neuanmeldungen und Einzahlungen gesperrt sein.

Am 23. April 2018 werden alle Konten für allmögliche Aktivitäten, ausgenommen Auszahlung, gesperrt.

Kunden, die Gelder auf ihren Konten haben, werden gebeten, das Unternehmen per E-Mail unter support@invest.com zu kontaktieren, um die Rückgabe des verfügbaren Guthabens zu ermöglichen. Auszahlungen werden in Übereinstimmung mit den Geschäftsbedingungen des Unternehmens durchgeführt.

Am 31. Juli 2018 wird das Unternehmen alle Konten schließen und alle nicht beanspruchten Gelder werden bei einem Treuhänder hinterlegt.

eToro

Auch eToro bietet den Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, ETC, XRP, BCH, Dash, LTC), Zertifikaten, ETF´s  … und ein virtuelles Konto mit einem Startkapital von 100.000$. Bei eToro habe ich mich Anfang Oktober 2017 angemeldet und mit meinem virtuellen Konto mittlerweile 50.000$ Gewinn erwirtschaftet.

Quelle: eToro.com

Hätte ich ausschließlich auf Kryptowährungen spekuliert, wäre dieser Gewinn natürlich wesentlich höher ausgefallen. Nur mit BTC und komplettem Startkapital von 100.000$ spekuliert, läge mein derzeitiger Gewinn Stand 22.1.18 bei ca. 150-200.000$.

Am 17.12.17 wären es sogar ca. 400.000$ gewesen. Ihr könnt ja selbst rechnen: Einstandskurs 9.10.17 4.600$ für 1 BTC, Kurs 17.12. 20.000$, aktueller Kurs 11.700$ (22.1.18 – 12:15).

Die Oberfläche von eToro ist bisher das beste was ich gesehen habe, auch Webinare und weiterführende Informationen werden geboten. Einziger Wermutstropfen sind die recht knapp gehaltenen Informationen zu den einzelnen Werten.

 

Kursunterschiede

eToro bietet aktuell (22.1.18 – ca.12:30 Uhr) 9.272,33 €(Kauf) bzw. 9.149.69 € (Verkauf), während bei Paymium 9.500 € angezeigt werden. Da ich noch kein Guthaben bei Paymium habe, kann ich momentan nicht testen, zu welchem Preis ein Kauf oder Verkauf möglich wäre. Für Testzwecke nehme ich eure Spenden gerne entgegen…

Einen kompletten Marktüberblick gibt es bei Bitcoincharts.

 

Quelle etoro.com 22.1.18 15:43

 

Ein Test des Zahlungssystems von Paymium

Hier kann mir der geneigte Leser eine kleine Spende von seinem Bitcoin Wallet zukommen lassen, diese Paymium Wallet ist gültig bis 29.1.18 10:00 Uhr…


Please Donate To Bitcoin Address: [[address]]

 

Donation of [[value]] BTC Received. Thank You.
[[error]]
 
Paymium bietet auch ein kostenloses Händlerkonto an, wo ein Bitcoin Wallet sicherlich nicht nur temporär für eine Woche erstellt wird. Inwieweit Wechsel zwischen normalem und Händlerkonto möglich sind, versuche ich gerade abzuklären.
Ich habe nun die Antwort vom Support, ein Wechsel ist möglich, aber nicht ratsam weil langwierig. Besser ein seperates Händlerkonto anlegen.
Hi,
Es ist möglich, Ihr Konto in Händler zu ändern, aber es ist ein langer Prozess. Es ist einfacher, ein zweites Konto für Ihr Unternehmen zu erstellen. Folgende Dokumente werden benötigt:
- Nachweis der ID (so viele wie es Stakeholder gibt)
- Nachweis des Wohnsitzes (Sitz des Mutterunternehmens, datiert vor weniger als 3 Monaten)
- Gesellschaftsvertrag (unterschrieben und / oder zertifiziert)
- Gründungsurkunde oder gleichwertiges Zertifikat
- Steuererklärung des Unternehmens (Wenn Firma <1 Jahr: Business Plan oder Budget)
- ID Bankauszug
Support Paymium
Beim normalen Konto gibt es die Möglichkeit Buttons wie den Kaffeespendeknopf zu erzeugen und wahlweise auch mit Mail und Lieferadresseingabe zu belegen. Allerdings scheint das nicht immer zuverlässig zu klappen, im Moment tut mein Kaffeebutton nichts. Es ging aber schon mal. Ich glaube übrigens nicht, dass mir jemand einen Kaffee spendiert…
 

Spendiere einen Kaffee (1€)

 
 

Prognose für den Bitcoin Dezember 2018, gefunden auf eToro: 

(Jay Edward Smith @jaynemesis)
DER BITCOIN-BOOM IST NOCH LANGE NICHT VORBEI
Es sieht so aus, dass 2018 für die Kryptowährungen noch intensiver werden wird als 2017, da sich die Konkurrenzsituation verschärft und die Aufsichtsbehörden versuchen, Schritt zu halten.
Für mich sind die beiden Gewinner unter den 10 Spitzenwerten der Kryptowährungen Bitcoin und Dash.
Zielpreis für Bitcoin: Dezember 2018: 30.000-60.000 USD
Zielpreis für Dash: Dezember 2018: 2.000-4.500 USD
Schaun wir mal, momentan würde ich kein echtes Geld dran wagen, besser noch etwas warten wo die Reise hingeht…
 

Ist die Hype vorbei?

Heute (26.1.18) gab es die nächste Hiobsbotschaft für Kryptowährungen, eine der größten Handelsplattformen in Japan, die Krypto-Börse Coincheck hat die Abhebungen von Kundengeldern gestoppt. 

Coincheck gab über Twitter bekannt, alle Abhebungen von Kundengeldern sowie den Handel mit allen Kryptowährungen außer Bitcoins gestoppt zu haben, die Kurse zahlreicher Kryptowährungen sind daraufhin unter Druck geraten.

Quelle eToro 26.1.

Mittlerweile erholen sich die Kurse wieder leicht. Den Kurseinbruch am Freitag hatte der Diebstahl von Kryptos im Marktwert von 500 Millionen Dollar durch einen Hackerangriff  bei Coincheck bewirkt.  

Allerdings ist vermutlich die große Hype erstmal vom Tisch, es gibt einfach zuviel negative Nachrichten im letzten Monat: 

Zum einen sind Kryptowährungen abhängiger von staatlicher Regulierung als gedacht. Zahlreiche Eingriffe der vergangenen Tage haben die Märkte erschüttert.

In Südkorea sind seit Dienstag neue Vorschriften in Kraft, die die Anonymität des Bitcoin-Netzwerks aushebeln.

Dazu kommen unzählige Hacker-Angriffe auf Kryptobörsen,

Die US-Börsenaufsicht SEC geht verstärkt gegen Krypto-Börsengänge, sogenannte ICOs vor. So hat die SEC z.B. die Gelder der Arisebank einfrieren lassen.

Laut NY-Times und Bloomberg hat die US-Optionsmarktaufsicht CFTC bereits Anfang Dezember Vorladungen an den Verantwortlichen der Handelsplattform Bitfinex und der Kryptowährung Tether verschickt. Laut den Berichten von New York Times und Bloomberg habe die CFTC mittlerweile den Verdacht, dass mithilfe des Tether der Bitcoin-Kurs manipuliert worden sei. So könnten die Verantwortlichen für Bitfinex und Tether im vergangenen Jahr mehrfach Bitcoin-Stützkäufe durchgeführt haben, um das Geschäft künstlich anzukurbeln.

Die Bafin, wurde auch erstmals tätig, und ordnete am Montag die umgehende Einstellung des Finanzkommissionsgeschäfts der Crypto.exchange GmbH in Berlin an.  

 

Februar

Es geht bergab bei allen Kryptowährungen. Bitcoin testete schon mal die 7500$ Marke, schrieb ich vor einigen Tagen am 2.2., heute früh 6.2.18 9:00 Uhr war der nächste (vorläufige?) Tiefpunkt erreicht Bitcoin notierte bei ca. 5900$. Inzwischen 19:00 Uhr hat sich der Kurs wieder auf 6900$ berappelt.

Nach einer zwischenzeitlichen Erholung auf ca. 11000$ geht es mittlerweile wieder bergab auf 8500, Hauptgrund dürften die Regulierungsbemühungen verschiedener Regierungen sein. Die US-Börsenaufsicht SEC fordert eine staatliche Registrierung und eine Regulierung von Kryptobörsen. Am Donnerstag (8.3.) hat Japan zwei Kryptobörsen vorübergehend dichtgemacht und bei fünf weiteren eine Aufrüstung der Computersysteme angeordnet. Auch andere Staaten denken über Regulierungsmaßnahmen nach. 

 

 

 
 

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